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Die iranische Nationalmannschaft wird ihr Quartier für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft nicht in den USA, sondern in Mexiko aufschlagen. Der Verband bestätigte den Umzug von Tucson im Bundesstaat Arizona in die mexikanische Grenzstadt Tijuana, um vor den ersten Gruppenspielen logistische und politische Hürden aus dem Weg zu räumen.

Kurze Wege zu den Gruppenspielen in Los Angeles

Wie Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußballverbandes, offiziell mitteilte, hat die FIFA dem Antrag auf einen Ortswechsel zugestimmt. Als Hauptgrund für die Verlegung des WM-Lagers nannte der Verbandschef die geografische Nähe zum Austragungsort der ersten Turnierspiele. Die asiatische Auswahl bestreitet ihre ersten beiden Partien in der Gruppe G gegen Neuseeland und Belgien im US-amerikanischen Los Angeles.

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Durch den strategischen Umzug nach Tijuana befindet sich die Mannschaft in unmittelbarer Nähe zur Grenze. Die Anreise in die kalifornische Metropole nimmt von dort aus nur etwa eine knappe Stunde in Anspruch, was die Reisestrapazen für die Spieler und den gesamten Betreuerstab erheblich minimiert.

Visa-Probleme nach FIFA-Treffen in Istanbul geklärt

Hinter den Kulissen spielt jedoch vor allem die angespannte weltpolitische Lage eine entscheidende Rolle für den späten Quartierwechsel. Seit Ende Februar befinden sich der Iran und die USA in einem militärischen Konflikt, was die direkte Einreise der Sportler in die Vereinigten Staaten stark verkompliziert hatte. Die Ausstellung der nötigen Visa sorgte im Vorfeld für hitzige Diskussionen und stellte die WM-Teilnahme der Iraner vor massive organisatorische Herausforderungen.

Um diese heikle Situation zu entschärfen, trafen sich zuletzt Vertreter des iranischen Verbandes mit hochrangigen Funktionären der FIFA im türkischen Istanbul. Mit dem Ausweichen ins mexikanische Tijuana umschifft das Team nun die drohenden Einreisebeschränkungen elegant. Laut Tadsch seien die Visa-Fragen durch diesen Schritt weitestgehend geklärt, sodass sich der Fokus der Spieler ab sofort voll auf das sportliche Abschneiden in der Gruppe G richten kann.

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