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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgt Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz nach dem torlosen Remis gegen England mit scharfer Kritik am Videoassistenten für Aufsehen. Parallel dazu feiert Luka Modric ein historisches Jubiläum für die kroatische Auswahl, während Schiedsrichter Felix Zwayer sich nach einem Schreckmoment auf dem Platz für seinen nächsten Einsatz zurückmeldet.

Queiroz schimpft auf Videoassistent: Kaffee geholt

Die Emotionen nach dem hart umkämpften 0:0 zwischen Ghana und England kochten hoch. Im Zentrum der Diskussionen stand eine strittige Szene, die den westafrikanischen Trainer Carlos Queiroz aufbrachte. Der erfahrene Übungsleiter warf dem VAR sarkastisch vor, er habe sich während der entscheidenden Situation wohl einen Kaffee geholt. Solche Kontroversen sind bei knappen Spielständen oft das Zünglein an der Waage und bringen zusätzliche Brisanz in das anstehende Gruppenfinale der Ghanaer.

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Historischer Meilenstein: Modric im exklusiven 200er-Club

Deutlich harmonischer ging es im Lager der Kroaten zu. Nach einem 1:0-Erfolg gegen Panama im nächtlichen Toronto ließen die Spieler ihren Anführer hochleben. Luka Modric absolvierte sein 200. Länderspiel und reiht sich damit in einen elitären Kreis ein, dem zuvor nur Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und der Kuwaiter Bader Al-Mutawa angehörten. Der Mittelfeld-Maestro präsentierte stolz ein mit Glitzersteinen besetztes Jubiläumstrikot und wurde von seinen Teamkollegen freudestrahlend in die Luft geworfen. Ein emotionaler Höhepunkt, der dem kroatischen Team zusätzlichen Schwung für die anstehenden Aufgaben geben dürfte.

Zwayer vor Comeback und Pulisic im Training

Erleichterung herrscht im Schiedsrichter-Lager. Nach seinem Schwächeanfall in der Nachspielzeit der Partie USA gegen Australien (2:0) ist Felix Zwayer wieder voll einsatzfähig. Der Berliner Unparteiische leitet am 28. Juni in Atlanta das entscheidende Gruppenspiel zwischen der DR Kongo und Usbekistan, bei dem beide Nationen noch um das Ticket für das Sechzehntelfinale kämpfen.

Zudem steht Christian Pulisic vor einer möglichen Rückkehr auf den Rasen. Der US-amerikanische Angreifer hat seine Wadenblessur aus dem Auftaktspiel gegen Paraguay auskuriert und ist in das Mannschaftstraining zurückgekehrt. Da die USA bereits als Gruppensieger feststehen und der kommende Gegner Türkei vorzeitig ausgeschieden ist, bleibt jedoch abzuwarten, ob Trainer Mauricio Pochettino seinen Superstar für die K.o.-Phase schont. Generell zeigt sich bei dieser Endrunde, wie entscheidend ein breiter Kader ist: Einwechselspieler erweisen sich im laufenden Turnier immer wieder als absolute Bank und verlässliche Torschützen.

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