Neue FIFA-Setzliste beschert historisches Top-Vier-Halbfinale bei WM
Eine Regeländerung der FIFA sorgt bei der Weltmeisterschaft für ein historisches Halbfinale der absoluten Top-Nationen.
Die Weltmeisterschaft 2026 geht in die heiße Phase, doch nicht jeder Superstar darf auf dem Rasen glänzen. Vor den Halbfinal-Duellen warten bei Frankreich, Spanien, England und Argentinien noch 17 Akteure auf ihre erste Turnierminute. Der kumulierte Marktwert dieser prominenten Reservisten beläuft sich auf sagenhafte 491 Millionen Euro. Das zeigt die enorme Breite der Top-Nationen, wirft vor dem Kampf um den Finaleinzug aber auch spannende Fragen zur Belastungssteuerung auf.
Den Titel des wertvollsten Edelreservisten sichert sich Martin Zubimendi. Der Mittelfeldstratege des FC Arsenal wird auf 75 Millionen Euro taxiert, musste das Turnier der Iberer bisher jedoch komplett von draußen verfolgen. Dicht dahinter folgt der englische Nationalspieler Kobbie Mainoo von Manchester United mit einem Marktwert von 70 Millionen Euro. Beide Personalien unterstreichen die gewaltige Kadertiefe der europäischen Schwergewichte.
Allein der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente verzichtete bislang auf die Dienste von hochkarätigen Spielern wie Alejandro Grimaldo oder David Raya. Bei den Three Lions von Trainer Thomas Tuchel schmoren unter anderem Ivan Toney und Trevoh Chalobah auf der Bank und hoffen weiterhin auf ihre WM-Premiere.
Ein völlig anderes Bild zeichnet sich beim amtierenden Weltmeister ab. Die Albiceleste hat im Turnierverlauf als einzige Top-Nation bereits alle Feldspieler eingesetzt. Lediglich die beiden Ersatztorhüter Gerónimo Rulli und Juan Musso stehen noch bei null Einsatzminuten. Die französische Équipe Tricolore lässt derweil prominente Namen außen vor: Sowohl der Ex-Münchner Lucas Hernández als auch der routinierte Titelträger von 2018, N'Golo Kanté, durften bei dieser Endrunde noch nicht eingreifen.
Den sportlichen Gegenpol zur ungenutzten Millionen-Reserve bilden die absoluten Dauerbrenner des Turniers. Emiliano Martínez führt das Ranking unter den Halbfinalisten an. Der argentinische Schlussmann stand in allen sechs Partien auf dem Platz und absolvierte inklusive zweier Verlängerungen kräftezehrende 600 Minuten. Bei den Feldspielern führt kein Weg an Harry Kane vorbei. Der englische Angreifer des FC Bayern München bringt es bereits auf 564 Minuten und treibt die Offensive der Three Lions unermüdlich an. Ob die frischen Beine der spanischen und französischen Reservisten in den Halbfinals nun den entscheidenden Vorteil bringen, wird sich auf dem Platz zeigen.
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