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Vor dem WM-Halbfinale am Mittwoch (21 Uhr) sehen sich die Nationalmannschaften von England und Argentinien mit massiven Wetterproblemen konfrontiert. Schwere Gewitter im Großraum Atlanta bedrohen die unmittelbare Vorbereitung der beiden Teams auf das entscheidende Duell, auch wenn die Austragung der Partie selbst glücklicherweise gesichert ist.

Unwetterwarnung in Atlanta stört Trainingspläne

Die klimatischen Bedingungen in den Vereinigten Staaten zwingen die Verantwortlichen erneut zum Improvisieren. Für die Metropolregion Atlanta wurde im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Begegnung eine offizielle Unwetterwarnung herausgegeben. Bereits zu Wochenbeginn ziehen voraussichtlich schwere Gewitter inklusive Blitzschlag über das Gebiet hinweg, während die Temperaturen gleichzeitig auf drückende 30 Grad Celsius klettern. Die Situation soll sich bis Dienstag nur minimal entspannen. Erst knapp 36 Stunden vor dem Anpfiff prognostizieren die Meteorologen eine spürbare Beruhigung der Wetterlage.

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Für die Three Lions unter der Leitung von Cheftrainer Thomas Tuchel und die von Lionel Messi angeführten Südamerikaner bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung in der heißen Phase der Trainingsarbeit. Wichtige taktische Einheiten auf dem Rasen könnten wortwörtlich ins Wasser fallen und zwingen die Trainerteams zu kreativen Indoor-Lösungen.

Wetterchaos als Dauerthema der Weltmeisterschaft

Die gute Nachricht für alle Fans und Beobachter: Das Spiel selbst gerät nicht in Gefahr. Die hochmoderne Arena in Atlanta verfügt über ein festes Dach und bietet somit optimalen Schutz vor den heranziehenden Naturgewalten. Dennoch reiht sich die aktuelle Situation nahtlos in ein bekanntes Muster ein, denn extreme Wetterkapriolen haben sich zu einem Dauerthema dieses Turniers entwickelt.

Die englische Auswahl hat bereits schmerzhafte Erfahrungen mit den Elementen gesammelt. Ihr Achtelfinale gegen Mexiko konnte aufgrund der Witterung erst mit einer Stunde Verspätung angepfiffen werden. Noch härter traf es die französische Équipe Tricolore, deren Vorrundenpartie gegen den Irak wegen heftiger Unwetter für mehr als zwei Stunden unterbrochen werden musste.

Zweites Halbfinale in Dallas bleibt vom Wetter verschont

Ganz anders stellt sich die Lage beim zweiten Halbfinal-Kracher zwischen Frankreich und Spanien dar. Dieses rein europäische Gigantenduell findet im texanischen Dallas statt. Da das dortige Stadion ebenfalls vollständig überdacht und zudem vollklimatisiert ist, müssen die beiden Spitzenteams keinerlei witterungsbedingte Störungen fürchten und können sich reibungslos auf den Kampf um das Finalticket vorbereiten.

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