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Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem fulminanten 7:1-Sieg gegen Curaçao in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Trotz des offensiven Spektakels geriet Rechtsaußen Leroy Sané in die Kritik, nachdem er vor dem gegnerischen Tor glücklos blieb. DFB-Kapitän Joshua Kimmich weist diese Vorwürfe nun entschieden zurück und lobt die mannschaftsdienliche Arbeit seines Mitspielers.

Rückhalt von Joshua Kimmich für den Offensivspieler

Beim deutlichen Auftaktsieg vergab der 30-Jährige im zweiten Durchgang freistehend vor Curaçao-Keeper Eloy Room die große Möglichkeit auf seinen ersten Turniertreffer. Doch statt den fehlenden Torerfolg zu bemängeln, hob Joshua Kimmich auf der Pressekonferenz am Dienstag die Defensivarbeit seines Kollegen hervor. Der Münchner betonte, dass der pfeilschnelle Flügelspieler extrem engagiert agierte und auf der rechten Seite immer wieder den Weg nach hinten antrat.

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Von außen werde ein Angreifer oft nur an Toren gemessen, intern bewerte die DFB-Auswahl die Leistung jedoch deutlich vielschichtiger. Dass ein Routinier nach einem überzeugenden 7:1-Kantersieg derart negativ auffalle, sei für Kimmich absolut nicht in Ordnung. Der Kapitän stellte klar, dass Sané seine taktischen Aufgaben auf dem Rasen sehr gut erfüllt habe.

Bundestrainer Nagelsmann lobt das enorme Laufpensum

Auch Julian Nagelsmann stellte sich bereits öffentlich schützend vor seinen Schützling. Der Bundestrainer hob das hohe Laufpensum und die Bereitschaft hervor, offensive wie defensive Zweikämpfe anzunehmen. Trotz des unglücklichen Abschlusses überzeugte der ehemalige Schalker mit wichtigen Tiefenläufen, die wertvolle Lücken für die nachrückenden Mitspieler rissen.

Ein erneuter Startelfeinsatz im kommenden Gruppenspiel scheint angesichts dieses klaren Rückhalts der sportlichen Führung sehr wahrscheinlich. Am Samstag trifft Deutschland in der kanadischen Metropole Toronto auf die Elfenbeinküste. Anpfiff der Partie ist um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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