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Die deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag um 19 Uhr (MEZ) in Houston gegen Curacao in die Weltmeisterschaft 2026. Vor der klaren Pflichtaufgabe in Texas bringt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus eine überraschende taktische Variante mit VfB-Stürmer Deniz Undav ins Spiel.

Taktischer Kniff gegen einen massierten Abwehrblock

Das DFB-Team geht als haushoher Favorit in das erste Gruppenspiel. Nach den souveränen Auftritten in den Testspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) scheint das Gerüst von Bundestrainer Julian Nagelsmann weitgehend festzustehen. Lothar Matthäus rät dem Trainerstab jedoch zu einer personellen Anpassung in der Offensive. Da der Gegner aus der Karibik voraussichtlich extrem tief stehen und die Räume eng machen wird, fordert der TV-Experte mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum.

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In seiner aktuellen Kolumne schlägt der Weltmeister von 1990 vor, Kai Havertz eine Position nach hinten zu ziehen, um im Sturmzentrum Platz für einen echten Abschlussspieler wie Deniz Undav oder alternativ Nick Woltemade zu schaffen. Vor einem kompletten Systemumbruch warnt der Experte allerdings ausdrücklich, da die Mannschaft sonst für die darauffolgenden Partien ihren Rhythmus verlieren könnte.

Kai Havertz als unumstrittener Anführer

Unabhängig von der genauen Ausrichtung auf dem Rasen ist Havertz unter Nagelsmann absolut gesetzt. Bei der erfolgreichen Generalprobe gegen die US-Amerikaner agierte der Profi des FC Arsenal noch in der vordersten Linie. Matthäus hebt die enorme persönliche Entwicklung des Linksfußes hervor. Der 25-Jährige sei längst zu einem echten Führungsspieler herangereift und aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken – ganz gleich, ob er als Sturmspitze, im offensiven Mittelfeld oder auf der Halbposition aufläuft.

Die Künstler müssen den WM-Traum am Leben halten

Hinter der nominellen Sturmspitze wartet die deutsche Auswahl mit geballter Kreativität auf. Florian Wirtz, Jamal Musiala und Leroy Sané bildeten zuletzt die offensive Mittelfeldreihe. Genau dieser Mannschaftsteil trägt laut Matthäus eine gewaltige Verantwortung für den Erfolg der gesamten WM-Mission.

Die drei Offensivstars müssen nun auf der größten Fußballbühne beweisen, dass sie an ihre absolute Leistungsgrenze gehen können. Ihre individuellen Fähigkeiten und spielerischen Lösungen werden laut dem Rekordnationalspieler letztlich den entscheidenden Unterschied zwischen einem frühen Ausscheiden und dem erhofften Titelgewinn ausmachen.

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