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Julian Nagelsmann stellt sich vor dem zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste schützend vor Leroy Sané. Der Bundestrainer signalisiert für die Partie am Samstagabend eine unveränderte Startelf, mit der das DFB-Team in der Gruppe E den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde sichern will.

Nagelsmann stärkt kritisiertem Sané den Rücken

Nach dem Auftaktsieg gegen Curacao stand besonders Leroy Sané im Fokus der öffentlichen Kritik. Julian Nagelsmann ließ vor der Presse jedoch keinen Zweifel an seiner vollen Rückendeckung für den 30-Jährigen aufkommen. Der Bundestrainer betonte ausdrücklich, dass er sich von der öffentlichen Meinung nicht treiben lasse. Der Flügelspieler habe im Training hervorragend gearbeitet und genau die geforderten Schritte gemacht. Besonders hob Nagelsmann die oft angemahnte Laufbereitschaft hervor, die der Offensivmann im ersten Spiel deutlich gezeigt habe. Die nötige Sicherheit hole sich ein Spieler durch die Akzeptanz der Mannschaft und durch Spielzeit auf dem Rasen – ein klares Indiz für einen erneuten Startelfeinsatz gegen die ivorische Auswahl.

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Unveränderte Startelf für das Achtelfinale-Ticket

Mit einem Erfolg gegen die Afrikaner könnte Deutschland bereits vorzeitig das Ticket für die nächste Runde lösen. Entsprechend zielstrebig geht der DFB-Coach die Aufgabe an. Obwohl er betonte, noch die finale physische Verfassung seiner Spieler nach der letzten Nacht vor dem Anpfiff abwarten zu wollen, sieht er keinen offensichtlichen Grund für personelle Wechsel. Die Nationalmannschaft wird voraussichtlich mit exakt der Formation auflaufen, die schon beim Turnierstart das Vertrauen bekam. Die Marschroute ist dabei unmissverständlich: Die Mannschaft geht auf den Rasen, um das Spiel zwingend zu gewinnen.

Physische Ivorer als erster echter WM-Prüfstein

Im Vergleich zum Auftaktgegner wartet nun eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe auf die deutsche Defensive. Die Elfenbeinküste reist nach einem knappen 1:0-Erfolg gegen Ecuador, gesichert durch einen späten Treffer von Amad Diallo, mit breiter Brust an. Nagelsmann warnte eindringlich vor der brutalen Körperlichkeit des Gegners im zentralen Mittelfeld. Zudem verfügen die Ivorer über eine pfeilschnelle Angriffsreihe, in der unter anderem der Leipziger Yan Diomande die deutsche Hintermannschaft vor erhebliche Probleme stellen könnte. Es wird sich zeigen, ob die DFB-Elf diesem temporeichen Härtetest unbeschadet standhält.

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