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Der marokkanische Nationalspieler Achraf Hakimi muss sich in seiner Wahlheimat Frankreich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor einem Strafgericht verantworten. Dies gab das zuständige Berufungsgericht in Versailles am Freitag offiziell bekannt. Der Außenverteidiger bestreitet die Anschuldigungen vehement.

Termin am Strafgericht steht noch aus

Wie die Justizbehörden in einer Erklärung mitteilten, muss der Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germain vor dem Strafgericht des französischen Départements Hauts-de-Seine erscheinen. Ein genauer Termin für den Prozessauftakt steht aktuell noch nicht fest. Die juristische Nachricht erreicht den Ex-Dortmunder mitten in seinen sportlichen Verpflichtungen: Derzeit weilt der 27-Jährige mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Noch im Mai hatte die Verteidigung bei einer Anhörung beantragt, das Verfahren komplett einzustellen – ein Vorstoß, der nun endgültig abgelehnt wurde.

Hakimi wehrt sich gegen die Anschuldigungen

Der Fall geht auf den Februar 2023 zurück. Damals hatte eine seinerzeit 24-jährige Frau bei der Polizei ausgesagt, von dem Fußballprofi vergewaltigt worden zu sein, entschied sich aber zunächst gegen eine offizielle Anzeige. Die Rechtsbeistände des Spielers werfen der Frau vor, medizinische Untersuchungen verweigert und die Ermittlungsarbeiten blockiert zu haben. Der Beschuldigte selbst sieht sich als Opfer einer gezielten Verleumdungskampagne.

Auf der Social-Media-Plattform X bezog der pfeilschnelle Abwehrspieler nun emotional Stellung zu der bevorstehenden Anklage. Er habe sich jahrelang entschieden zu schweigen und auf die Justiz vertraut. Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit, schrieb der PSG-Profi. Er fühle sich als leichtes Ziel, betonte aber gleichzeitig seine Kampfbereitschaft: Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können.

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