Spanien schlägt Portugal spät – Merino beendet Ronaldos WM-Karriere
Joker Mikel Merino schießt Spanien in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg gegen Portugal und ins WM-Viertelfinale.
Mikel Merino hat die spanische Nationalmannschaft am Montagabend mit einem späten Treffer gegen Portugal ins WM-Viertelfinale geschossen. Nun weckt der 30-jährige Mittelfeldspieler des FC Arsenal offenbar das konkrete Interesse von Real Madrid. Die Königlichen prüfen eine Verpflichtung des ehemaligen BVB-Profis für den laufenden Transfersommer.
Der spanische Nationalspieler beweist aktuell auf der größten Fußballbühne eindrucksvoll seinen Wert. Im WM-Achtelfinale gegen Portugal traf der Linksfuß in der Nachspielzeit zum 1:0-Endstand und sicherte dem amtierenden Europameister das Weiterkommen. Bereits bei der EM 2024 fungierte der Routinier als entscheidender Faktor, als er das DFB-Team in der Verlängerung des Viertelfinals aus dem Turnier warf. Seine Qualitäten als Mann für die wichtigen Momente rufen nun laut dem Portal fichajes.net die Verantwortlichen in der spanischen Hauptstadt auf den Plan.
Trainer José Mourinho und sein Team sehen in dem zentralen Mittelfeldmann demnach ein attraktives Transferziel. Die Madrilenen vollziehen in diesem Sommer einen weitreichenden Umbruch und arbeiten intensiv an einer Neuausrichtung des Kaders. Mit Marc Cucurella, Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté sowie Bernardo Silva hat der Spitzenklub bereits namhafte Neuzugänge für die kommende Spielzeit präsentiert. Merino könnte nun das nächste Puzzleteil im runderneuerten Star-Ensemble werden.
Ein Wechsel zu Real Madrid wäre ein weiterer Höhepunkt in einer von Höhen und Tiefen geprägten Karriere. Zwischen 2016 und 2018 stand der Baske bei Borussia Dortmund unter Vertrag, blieb dort mit lediglich sechs Pflichtspieleinsätzen jedoch glücklos. Seinen großen Durchbruch feierte er in den Folgejahren bei Real Sociedad, wo er in 242 Einsätzen 27 Tore erzielte. Erst im Anschluss an den EM-Titel 2024 überwies der FC Arsenal rund 32 Millionen Euro für seine Dienste nach San Sebastián.
Aktuell ist der Mittelfeldmotor noch bis 2028 an die Londoner gebunden. Nach einer starken Hinrunde verpasste er weite Teile der vergangenen Rückrunde aufgrund einer Fußoperation. Ob der englische Champions-League-Finalist bereit ist, seinen spanischen WM-Star nach nur einer Saison wieder ziehen zu lassen, bleibt abzuwarten.
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