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Die spanische Nationalmannschaft hat im WM-Sechzehntelfinale ein massives Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen Österreich in Los Angeles untermauerte der amtierende Europameister seine Titelambitionen eindrucksvoll. ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick lobte die Iberer im Anschluss in höchsten Tönen. Nun wartet in der nächsten Runde mit Portugal ein echtes Gigantenduell.

Ein fehlerfreies Uhrwerk: Rangnick adelt die Iberer

Wer den Auftritt der Spanier im hochmodernen SoFi Stadium von Inglewood beobachtete, erlebte Fußball nahe der Perfektion. Auch Ralf Rangnick, Trainer der unterlegenen Österreicher, zeigte sich von seinem Platz an der Seitenlinie tief beeindruckt und würde sich laut eigener Aussage nicht wundern, den kommenden Weltmeister gesehen zu haben. Der 68-Jährige konstatierte, dass es schlichtweg keinen Sinn mache, bei diesem Gegner auf unerzwungene Fehler zu hoffen. Die spanische Auswahl agierte bei eigenem Ballbesitz wie ein perfekt abgestimmtes Uhrwerk. Selbst in Rangnicks Spezialdisziplin, dem Gegenpressing, brillierte die Mannschaft auf höchstem Niveau und erstickte jeden österreichischen Umschaltversuch im Keim.

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Statistische Machtdemonstration

Die nackten Zahlen des Spiels untermauern die drückende Überlegenheit von La Furia Roja. Mit über 60 Prozent Ballbesitz und mehr als 600 gespielten Pässen – wovon herausragende 91 Prozent ihr Ziel fanden – schnürten sie den Gegner phasenweise komplett ein. Ein xGoals-Wert von beinahe 3,0 gegenüber weniger als 0,5 aufseiten der ÖFB-Elf sowie ein klares 22:5 bei den Torschüssen sprechen Bände. Dass die Niederlage nicht noch drastischer ausfiel, lag einzig an Österreichs bestem Akteur, Torwart Alexander Schlager, der das Ergebnis noch in erträglichen Grenzen hielt.

Der ultimative Härtetest: Portugal wartet

Dabei hatte sich diese Leistungsexplosion im Vorfeld kaum angedeutet. In der Gruppenphase gegen Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay wirkte der Titelkandidat stellenweise noch schwerfällig. Doch rechtzeitig zur K.o.-Runde hat die Mannschaft um Offensivakteure wie den doppelten Torschützen Mikel Oyarzabal und Taktgeber Pedri ihre absolute Bestform gefunden.

Der nächste Gegner auf dem Weg zum anvisierten zweiten WM-Titel fordert nun eine Bestätigung dieser Weltklasse-Leistung: Im kommenden Duell trifft die Auswahl auf Cristiano Ronaldo und Portugal. Ein hochbrisantes Aufeinandertreffen, denn die portugiesische Nationalmannschaft war die bis dato letzte Equipe, die den Spaniern eine Niederlage zufügen konnte. Dieses iberische Derby verspricht ein absolutes Highlight des Turniers zu werden.

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