WM-Achtelfinale: Kolumbien verliert Stürmer Córdoba vor Schweiz-Spiel
Vor dem WM-Achtelfinale gegen die Schweiz plagen Kolumbien große Verletzungssorgen um Stammstürmer Jhon Córdoba.
Die Schweizer Nationalmannschaft hat nach einem nervenaufreibenden Elfmeter-Krimi das WM-Viertelfinale erreicht. Durch einen 4:3-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen Kolumbien in Vancouver feiert die Nati den ersten Einzug in die Runde der letzten Acht seit 1954. Nun wartet ein Giganten-Duell auf das Team.
Über 120 intensive Minuten lieferten sich beide Nationen einen echten Abnutzungskampf, bei dem Tore absolute Mangelware blieben. Vor über 52.000 Zuschauern glänzte die Schweizer Defensive durch eiserne Disziplin. Die Routiniers Denis Zakaria und Nico Elvedi meldeten den kolumbianischen Offensivstar Luis Diaz über weite Strecken der Partie komplett ab. Wenn Kolumbien doch einmal durchbrach, war auf Gregor Kobel Verlass. Der Schlussmann von Borussia Dortmund reagierte in der 21. Minute gegen einen gefährlichen Schlenzer von Gustavo Puerta überragend und hielt sein Team im Spiel. Die Eidgenossen, die auf den verletzten Johan Manzambi verzichten mussten, konzentrierten sich primär auf die defensive Stabilität und ließen in der Offensive durch Fabian Rieder nur selten Torgefahr aufblitzen.
Da auch Fanliebling James Rodríguez auf Seiten der Südamerikaner ungewohnt blass blieb und keine entscheidenden Akzente setzen konnte, musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Im Elfmeterschießen bewies das Team von Kapitän Granit Xhaka schließlich die besseren Nerven. Den Schlusspunkt unter die dramatische Entscheidung setzte der Ex-Augsburger Ruben Vargas, der den entscheidenden Elfmeter eiskalt verwandelte und den Mitfavoriten Kolumbien damit unerwartet früh aus dem Turnier beförderte.
Mit dem Erfolg in Kanada endet für dieses Turnier die Phase der Spiele außerhalb der Vereinigten Staaten. Für die Schweiz geht die Reise nun in den USA weiter: Am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) kommt es in Kansas City zum historischen Viertelfinale gegen Argentinien. Der amtierende Weltmeister um Superstar Lionel Messi drehte zuvor einen 0:2-Rückstand gegen Ägypten in einen knappen 3:2-Sieg. Die Rollen sind klar verteilt, doch nach dem ersten Viertelfinaleinzug seit 72 Jahren reist die Mannschaft mit breiter Brust zum Showdown gegen die Albiceleste.
Vor dem WM-Achtelfinale gegen die Schweiz plagen Kolumbien große Verletzungssorgen um Stammstürmer Jhon Córdoba.
Nach einem 0:2-Rückstand dreht Argentinien das WM-Spiel gegen Ägypten in nur 13 Minuten und zieht ins Viertelfinale ein.
Trotz minimaler Laufleistung dominiert Lionel Messi die WM 2026 durch perfekte Spielbeobachtung und pures Kalkül.