Gianni Infantino bestätigt Diskussionen über Fußball-WM mit 64 Teams
FIFA-Präsident Gianni Infantino schließt eine erneute Vergrößerung der Weltmeisterschaft auf 64 Nationen nicht aus.
Der südafrikanische Fußball trauert um einen seiner aufstrebenden Stars. Mittelfeldspieler Jayden Adams ist nur wenige Tage nach dem WM-Aus der Nationalmannschaft im Alter von 25 Jahren verstorben. Das bestätigten die lokale Spielergewerkschaft SAFPU sowie enge Vertraute des Profis am Wochenende.
Der sportliche Werdegang von Adams war zuletzt von großen Erfolgen geprägt. Der 25-Jährige stand beim Top-Klub Mamelodi Sundowns FC unter Vertrag, mit dem er nicht nur die heimische Meisterschaft feierte, sondern auch die afrikanische Champions League gewann. Durch seine starken Leistungen auf Klubebene verdiente sich der zentrale Mittelfeldmann im Januar 2024 sein Debüt in der südafrikanischen Auswahl.
Insgesamt absolvierte er neun Länderspiele für die Bafana Bafana. Seinen ultimativen Karrierehöhepunkt erlebte er bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. In der Gruppenphase stand der talentierte Spielmacher in drei Partien auf dem Platz. Beim bitteren Achtelfinal-Aus gegen Kanada (0:1) verfolgte er das Geschehen noch 90 Minuten lang von der Bank aus.
Die Nachricht über seinen plötzlichen Tod sorgt weit über die Landesgrenzen hinaus für einen massiven Schock. Brendine Johnson, ein langjähriger Mentor des Spielers, zeigte sich gegenüber südafrikanischen Medienvertretern tief erschüttert. Die Familie bitte aktuell um Privatsphäre und könne sich noch nicht äußern, betonte Johnson. Er habe erst am Donnerstag noch mit seinem Schützling gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt wirkte der Ex-WM-Fahrer äußerst zuversichtlich und freute sich darauf, nach der Rückkehr aus Nordamerika als amtierender CAF-Champion in der Heimat wieder voll anzugreifen.
Während eine offizielle Stellungnahme des Verbands und seines Vereins noch aussteht, berichten verschiedene lokale Medien übereinstimmend von einem Suizid infolge von schweren Depressionen. Diese unfassbare Tragödie wirft einmal mehr ein grelles Licht auf den enormen psychischen Druck im modernen Profisport und verdeutlicht, wie entscheidend der offene Umgang mit mentaler Gesundheit ist.
Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich in einer seelischen Notlage befinden oder Suizidgedanken haben, wenden Sie sich bitte umgehend an die Telefonseelsorge. Diese ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr unter 0800/1110111 erreichbar.
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