Schiri-Boss Collina kontert Ägyptens Manipulationsvorwurf bei WM 2026
FIFA-Schiri-Boss Pierluigi Collina weist die schweren Manipulationsvorwürfe Ägyptens nach dem WM-Achtelfinale scharf zurück.
Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 kommt es am kommenden Sonntag zum historischen Duell zwischen der Schweiz und Argentinien. Dabei rückt besonders Ricardo Rodriguez in den Fokus: Der routinierte Linksverteidiger soll den überragenden Lionel Messi stoppen und den Eidgenossen nach 72 Jahren Wartezeit den Einzug in ein WM-Halbfinale ebnen.
Die Vorzeichen für das Kräftemessen in der K.o.-Phase könnten emotionaler kaum sein. Bereits vor zwölf Jahren trafen die Eidgenossen im WM-Achtelfinale auf die Südamerikaner. Damals hielt die von Ottmar Hitzfeld trainierte Mannschaft 118 Minuten lang ein torloses Remis, ehe ein unwiderstehliches Dribbling von Messi und der anschließende Siegtreffer von Ángel Di María den Traum platzen ließen. Aus jener Zeit stehen heute nur noch drei Akteure auf dem Rasen: Neben dem argentinischen Ausnahmekönner vertreten Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez weiterhin die Schweizer Farben auf der ganz großen Bühne.
Auf den Schweizer Defensivspezialisten kommt nun eine gewaltige Aufgabe zu. Die Turnier-Statistiken belegen eindrucksvoll, dass die Offensive der Albiceleste beinahe vollständig auf den Schultern ihres 39-jährigen Kapitäns ruht. Mit acht Toren, 30 Torschüssen und 15 direkten Vorlagen dominiert der Weltmeister von 2022 die teaminternen Ranglisten nach Belieben. Rodriguez muss all seine Erfahrung aus mittlerweile 143 Länderspielen und acht großen internationalen Turnieren abrufen, um die Kreise des Spielmachers entscheidend einzuengen.
Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit breiter Brust in die anstehende Partie. Nach drei Gegentreffern in der Gruppenphase hat sich die Abwehrreihe enorm stabilisiert. In den K.o.-Spielen gegen Algerien und Kolumbien hielt die Defensive komplett dicht und kassierte keinen einzigen Treffer. Für Rodriguez und seinen langjährigen Weggefährten Xhaka ist der erste Viertelfinal-Einzug seit 1954 zugleich die Einlösung eines alten Versprechens: Die goldene Generation, die 2009 sensationell den U17-Weltmeistertitel feierte, greift nun im Spätherbst ihrer Karrieren auch bei den Senioren nach den Sternen.
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