Schiri-Boss Collina kontert Ägyptens Manipulationsvorwurf bei WM 2026
FIFA-Schiri-Boss Pierluigi Collina weist die schweren Manipulationsvorwürfe Ägyptens nach dem WM-Achtelfinale scharf zurück.
Enzo Fernández hat seinen Namen endgültig in die Geschichtsbücher des Fußballs eingetragen. Der argentinische Nationalspieler erzielte am letzten Spieltag des WM-Achtelfinals in der Schlussminute den entscheidenden Treffer gegen Ägypten. Dieses Tor vollendete nicht nur das dramatische Comeback und den Viertelfinaleinzug der Südamerikaner, sondern war gleichzeitig der 3000. Treffer in der Historie der Weltmeisterschaft.
Für den 25-jährigen Mittelfeldregisseur vom FC Chelsea, der mit einem Marktwert von stolzen 90 Millionen Euro zu den absoluten Leistungsträgern seines Landes gehört, markiert dieser späte Siegtreffer einen Karrierehöhepunkt auf internationaler Bühne. Die Albiceleste bewies in dieser fesselnden Partie einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. Durch den historischen Treffer rücken die Gauchos auch in der ewigen Tor-Statistik des Turniers weiter in den Fokus, auch wenn die Spitzenplätze fest in anderer Hand sind.
Ein tieferer Blick in die historischen Daten verdeutlicht die Dominanz zweier Fußball-Großmächte. Trotz des jüngsten Meilensteins rangiert Argentinien mit nun 166 Treffern auf dem dritten Platz der ewigen Team-Torschützenliste. Unangefochten an der Spitze thront Brasilien mit 247 Toren. Dicht dahinter folgt das DFB-Team mit 243 Treffern. Da sowohl die Seleção als auch die deutsche Nationalmannschaft im laufenden Turnier nicht mehr vertreten sind, wird sich an diesem knappen Abstand vorerst nichts ändern.
Insgesamt haben in der Geschichte des Wettbewerbs erst acht Nationen die magische Marke von 100 Toren durchbrochen. Neben dem Führungstrio und den viertplatzierten Franzosen (150 Treffer) wird diese elitäre Gruppe ausschließlich von europäischen Schwergewichten komplettiert: Italien (128), Spanien (117), England (115) und die Niederlande (107).
Nicht nur auf Mannschaftsebene, sondern auch bei den Einzelschützen werden die Rekorde der Vergangenheit attackiert. Aktuell liefern sich Lionel Messi mit beeindruckenden 21 Treffern und Kylian Mbappé mit 19 Toren ein faszinierendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der pfeilschnelle Franzose dürfte dabei aufgrund seines geringeren Alters langfristig die deutlich besseren Karten haben, die ewige Krone zu erobern.
Aus deutscher Sicht bleibt Miroslav Klose mit 16 Turniertreffern unerreicht, dicht gefolgt vom unvergessenen Gerd Müller (14) und Jürgen Klinsmann (11). Auch die anderen großen Fußballnationen blicken auf legendäre Top-Schützen zurück: Ronaldo traf für Brasilien 15-mal, Englands Rekordtorjäger Harry Kane steht bei 14 Toren und Paolo Rossi netzte für Italien neunmal ein. Die aktuellen Statistiken unterstreichen eindrucksvoll, welch enorme Qualität bei diesem Turnier über die Jahrzehnte auf dem Rasen stand.
FIFA-Schiri-Boss Pierluigi Collina weist die schweren Manipulationsvorwürfe Ägyptens nach dem WM-Achtelfinale scharf zurück.
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