Enzo Fernández glänzt als Argentiniens Mittelfeld-Chef bei der WM 2026
Enzo Fernández lenkt das Spiel der argentinischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 und krönt sich zum Matchwinner.
Der amtierende Weltmeister bebt weiter: Argentinien steht nach einem dramatischen 3:1-Sieg nach Verlängerung gegen die Schweiz im Halbfinale der WM 2026. In einer hart umkämpften Viertelfinalpartie avancierte ein Platzverweis von Breel Embolo zum entscheidenden Wendepunkt, bevor Julián Álvarez die Südamerikaner in der Verlängerung mit einem Traumtor erlöste.
Die Partie begann ganz nach dem Geschmack des Titelverteidigers. Bereits in der 10. Minute zirkelte Superstar Lionel Messi einen Eckball scharf an den kurzen Pfosten. Dort setzte sich Alexis Mac Allister sehenswert im Kopfballduell gegen Djibril Sow durch und markierte die rasche 1:0-Führung. Für den 39-jährigen Messi war es bereits der zehnte Scorerpunkt im laufenden Turnier. Dennoch riss an diesem Abend eine historische Marke: Seine unfassbare Serie von neun WM-Spielen in Folge mit eigenem Treffer fand gegen die defensivstarken Eidgenossen ein Ende.
Die Schweizer Nationalmannschaft, die erneut auf ihren am Knie verletzten Shootingstar Johan Manzambi verzichten musste, tat sich im Spielaufbau lange schwer. Doch in der 67. Minute belohnte Dan Ndoye eine herrliche Kombination mit dem verdienten 1:1-Ausgleich. Die Euphorie der Nati währte jedoch nur kurz: Nur fünf Minuten später sorgte Breel Embolo für den negativen Höhepunkt aus Schweizer Sicht. Wegen einer offensichtlichen Schwalbe kassierte der Angreifer nach Eingriff des Video-Schiedsrichters (VAR) die Gelb-Rote Karte. Ein herber Rückschlag, der die Schweizer Hoffnungen auf das erste WM-Halbfinale der Geschichte massiv dämpfte.
In der Überzahl erhöhten die Schützlinge von Trainer Lionel Scaloni den Druck massiv und drängten auf die Entscheidung. In der 112. Minute ließ schließlich Julián Álvarez die argentinischen Fans mit einem absoluten Traumtor jubeln. Als die Schweizer in den Schlussminuten alles nach vorne warfen, besorgte Lautaro Martínez nach einem blitzsauberen Konter in der Nachspielzeit (120.+1) den 3:1-Endstand.
„Wir hatten das Glück auf unserer Seite. Was wir erreicht haben, ist historisch“, zeigte sich Scaloni nach dem Abpfiff stolz. Sein Gegenüber Murat Yakin trauerte der verpassten Sensation sichtlich hinterher: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Aber es ist sehr schade, dass wir auf diese Art und Weise ausscheiden.“
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