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Die belgische Nationalmannschaft hat sich nach einem holprigen Turnierstart eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem ungefährdeten 5:1-Erfolg (1:0) im abschließenden Vorrundenspiel gegen Neuseeland sicherten sich die „Roten Teufel“ den Gruppensieg bei der WM 2026. Überragender Akteur auf dem Platz war Leandro Trossard, der mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellte und den Einzug in die K.o.-Phase perfekt machte.

Leandro Trossard als Knotenlöser der belgischen Offensive

Nach zwei ernüchternden Unentschieden zum Auftakt, bei denen Belgien spielerisch enttäuschte und das einzige eigene Tor durch ein gegnerisches Eigentor zustande kam, war der Druck auf Trainer Rudi Garcia hoch. Der Franzose reagierte mit fünf Wechseln in der Startelf – unter anderem kehrte Flügelstürmer Jeremy Doku nach überstandener Krankheit und der Geburt seines Sohnes zurück. Die personellen Veränderungen zeigten sofortige Wirkung: Belgien dominierte das Geschehen vom Anpfiff weg und drängte Neuseeland tief in den eigenen Strafraum.

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Zum absoluten Dreh- und Angelpunkt avancierte Leandro Trossard. Der Offensivstar des FC Arsenal erlöste sein Team in der 28. Minute, als er nach einer Ecke im Fünfmeterraum am schnellsten schaltete. Bemerkenswert: Erst der 45. belgische Torschuss bei diesem Turnier fand aus dem Spiel heraus den Weg ins Netz. Kurz nach der Pause schnürte der formstarke Rechtsfuß seinen Doppelpack (50.) und brach damit endgültig die Gegenwehr der „All Whites“.

De Bruyne und Lukaku krönen den Kantersieg

Mit der komfortablen Führung im Rücken spielte der Favorit befreit auf. Spielmacher Kevin De Bruyne beschenkte sich einen Tag vor seinem 35. Geburtstag selbst und erhöhte auf 3:0 (66.). Zwar kam Neuseeland durch Elijah Just (84.) noch zum überraschenden Ehrentreffer, doch im Fernduell mit Ägypten um den Gruppensieg ließen die Belgier keine Zweifel mehr aufkommen.

Der eingewechselte Romelu Lukaku stellte den alten Abstand prompt wieder her (86.), bevor Alexis Saelemaekers in der Nachspielzeit den 5:1-Endstand besorgte. Da Ägypten parallel nicht über ein Remis gegen den Iran hinauskam, kletterte Belgien souverän an die Tabellenspitze.

Blick nach vorne: Sechzehntelfinale in Seattle

Für Neuseeland, dessen Premier-League-Stürmer Chris Wood völlig in der Luft hing, ist das Turnier trotz achtbarer Leistungen beendet. Belgien hingegen atmet auf und richtet den Fokus auf die K.o.-Runde. Wir haben sehr gut gespielt, wir sind glücklich, resümierte Trossard nach seiner Auszeichnung zum Spieler des Spiels. Jetzt gehen wir in die Runde der besten 32 und wir sind bereit dafür. Am 1. Juli (22 Uhr MESZ) geht es für die Belgier in Seattle gegen einen noch nicht bekannten Gruppendritten um das Ticket für das Achtelfinale.

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