Fußball-WM: Iran verlegt sein Team-Quartier von den USA nach Mexiko
Der Iran weicht für sein WM-Quartier aufgrund logistischer und politischer Hürden von den USA nach Mexiko aus.
Die FIFA läutet für die Weltmeisterschaft 2026 eine neue Ära der Regelwerke ein. Wenn das prestigeträchtigste Turnier der Welt angepfiffen wird, müssen sich Fans und Spieler auf gravierende Neuerungen einstellen. Neben verpflichtenden Trinkpausen stehen vor allem der erweiterte Einsatz des Video-Assistenten (VAR) und harte Strafen gegen Zeitspiel im Fokus der Regelhüter.
Der Aufgabenbereich des Video-Assistenten wird beim kommenden Weltturnier massiv ausgeweitet. Künftig darf der VAR einschreiten, wenn ein Eckball fälschlicherweise zugesprochen wurde – und das in Echtzeit, um den Spielfluss auf dem Rasen nicht unnötig zu unterbrechen. Auch bei Platzverweisen gibt es ein wichtiges Update: Zwar bleibt die erste Verwarnung unangetastet, doch die zweite Gelbe Karte, die zu einem Gelb-Roten Platzverweis führt, wird nun detailliert vom Monitor aus überprüft. Zudem korrigiert die Technik ab sofort, wenn der Schiedsrichter auf dem Feld bei einer Kartenvergabe klar den falschen Spieler bestraft.
Um das leidige Thema Zeitspiel zu bekämpfen, führt das Regelgremium IFAB strenge Countdowns ein. Die neue „Fünf-Sekunden-Regel“ zwingt die Akteure, Einwürfe und Abstöße zügig auszuführen. Lässt der Referee die Zeit herunterzählen und der Spieler verpasst das Zeitfenster, wechselt der Ballbesitz sofort zum Gegner. Auch bei Auswechslungen tickt die Uhr schonungslos: Wer den Platz nicht innerhalb von zehn Sekunden verlässt, sorgt dafür, dass sein Ersatzmann als Strafe mindestens eine Minute – oder bis zur nächsten Spielunterbrechung – draußen warten muss.
Eine ähnliche Sanktion trifft verletzte Akteure: Wer auf dem Rasen medizinisch behandelt wird, muss zwingend 60 Sekunden an der Seitenlinie pausieren. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die Verletzung aus einem kartenwürdigen Foul des Gegenspielers resultierte. Für Torhüter ist diese Regelung vorerst ausgesetzt, hier sind weitere Testläufe geplant.
Eine besonders brisante Neuerung betrifft das Verhalten bei Rudelbildungen: Wer bei Konflikten seinen Mund mit der Hand oder dem Trikot verdeckt, riskiert künftig eine glatte Rote Karte. Der Weltverband möchte so proaktiv verhindern, dass Beleidigungen oder rassistische Äußerungen vor den Lippenlesern kaschiert werden.
Auch technologisch rüstet der Fußball weiter auf: Um die halbautomatische Abseitserkennung nach dem Startschuss 2022 in Katar weiter zu perfektionieren, kommen 2026 Künstliche Intelligenz und 3D-Avatare der Profis zum Einsatz. Dafür wird jeder Spieler vorab digital eingescannt, um Millimeterentscheidungen noch präziser zu fällen. Ergänzt wird das umfangreiche Regelpaket durch verpflichtende Trinkpausen, die für mehr Spielersicherheit sorgen sollen.
Der Iran weicht für sein WM-Quartier aufgrund logistischer und politischer Hürden von den USA nach Mexiko aus.
Aus Angst vor Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE drohen Stadionarbeiter in Los Angeles vor der WM 2026 mit Streik.
Ex-Nationalkeeper Uli Stein kritisiert die Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB-Tor für die WM mit deutlichen Worten.