Spaniens Ex-Premier Rajoy provoziert Frankreich vor WM-Halbfinale
Spaniens Ex-Regierungschef Mariano Rajoy sorgt mit rassistischen Aussagen über das französische WM-Team für einen Eklat.
Kylian Mbappé drückt der WM 2026 aktuell seinen Stempel auf. Nach einer titellosen Saison mit Real Madrid und heftiger Kritik aus dem Vereinsumfeld zeigt der Kapitän der französischen Nationalmannschaft auf der größtmöglichen Bühne seine Extraklasse. Für Christophe Dugarry, den ehemaligen Welt- und Europameister, ist die vorangegangene Schelte an seinem Landsmann ohnehin völlig unverständlich.
Die Spielzeit 2025/26 endete für die Königlichen ohne die erhoffte Silberware. Schnell wurde der pfeilschnelle Stürmer von Teilen der spanischen Presse und der Fans als Hauptschuldiger für das enttäuschende Abschneiden ausgemacht. Eine Sichtweise, die Dugarry beim französischen Sender RMC nun scharf verurteilt.
Das sind Idioten, wütete der Ex-Profi in Richtung der Kritiker und verwies auf die nackten Zahlen des Angreifers. Es sei schlichtweg inakzeptabel, einem Spieler, der in 44 Pflichtspielen satte 42 Tore erzielt habe, die Alleinschuld an einer verkorksten Saison zu geben.
Dugarry geht in seiner Analyse noch einen Schritt weiter und zieht den Vergleich zu anderen Superstars im Kader des spanischen Rekordmeisters. Schließlich würden auch Akteure wie Jude Bellingham oder Vinicius Jr. bei der Weltmeisterschaft deutlich bessere Leistungen in ihren Nationaltrikots abrufen als zuletzt im Verein.
Wenn sie alle in ihren Nationalmannschaften besser spielen, muss das Problem bei Real Madrid liegen, schlussfolgert der 52-Jährige messerscharf. Den Vorwurf, die mangelnde Formkurve läge an der fehlenden Klasse der Einzelspieler, lässt er somit nicht gelten.
Ganz frei von Verbesserungspotenzial sieht aber auch der Altmeister den aktuellen Superstar der Equipe Tricolore nicht. Dugarry räumt ein, dass Mbappé trotz seiner immensen sportlichen Qualität noch an seiner Einstellung auf dem Platz arbeiten müsse. Der Ausnahmestürmer müsse sich künftig stärker an eine echte Führungsrolle gewöhnen – ein Reifeprozess, der laut Dugarry auf diesem Niveau schlichtweg etwas Zeit in Anspruch nehme.
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