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Die deutsche Nationalmannschaft hat nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste vorzeitig den Gruppensieg bei der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Ein mögliches Achtelfinal-Duell gegen den Top-Favoriten Frankreich rückt damit in greifbare Nähe. Für Ex-Bundestrainer Berti Vogts ist das jedoch kein Grund zur Sorge, sondern ein großer Ansporn für den weiteren Turnierverlauf.

Rückstand als Weckruf für die DFB-Elf

Der hart umkämpfte Last-Minute-Erfolg im zweiten Vorrundenspiel war laut dem Europameister-Trainer von 1996 ein entscheidender Moment für die Moral der Mannschaft. Durch den zwischenzeitlichen Rückstand gegen die Ivorer wurde die deutsche Auswahl bei der Ehre gepackt. Vogts sieht in dieser Reaktion einen immensen Wert. Die Spieler haben verstanden, dass sie für einen Sieg mehr investieren müssen. Genau diese gewachsene Mentalität unterstreicht die Qualität der Truppe.

Giganten-Duell im Achtelfinale: Vogts erwartet Respekt

Sollte die Équipe Tricolore ebenfalls ihre Gruppe gewinnen und die anstehende Zwischenrunde überstehen, kommt es am 4. Juli in Philadelphia zum großen Aufeinandertreffen. Der 77-jährige Vogts stellt in seiner Kolumne für die Rheinische Post klar, dass man großen Gegnern mit breiter Brust begegnen müsse. Solche Spiele machen eine Endrunde erst besonders. Der Ex-Coach ist zudem fest davon überzeugt, dass auch die französische Auswahl nach den starken Auftritten der Deutschen gehörigen Respekt vor diesem Szenario haben wird.

Joker Deniz Undav weckt Erinnerungen an 1996

Ein wichtiges Puzzleteil im deutschen Spiel ist Deniz Undav. Der Angreifer erweist sich bei dieser Endrunde als verlässlicher Unterschiedsspieler, der besonders von der Bank kommend sofort zündet. Für Vogts liegen die Parallelen zum Titelgewinn vor 30 Jahren auf der Hand: Damals war es Oliver Bierhoff, der als Einwechselspieler regelmäßig die Partien entschied. Eine solche Waffe im Kader zu haben, bringt im Kampf um den Titel einen enormen Vorteil.

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