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Die deutschen Handballer kennen ihre ersten Hürden für die Heim-Weltmeisterschaft. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason trifft beim Turnier vom 13. bis 31. Januar 2027 in der Vorrundengruppe A auf Tunesien, Serbien und Uruguay. Das ergab die feierliche Auslosung der acht Gruppen am Mittwochabend im Münchener Hofbräuhaus.

Auftakt im SAP Garden und Erinnerungen an 2007

Das Eröffnungsspiel bestreitet die DHB-Auswahl gegen Tunesien. Die Partie weckt bei den Fans unweigerlich historische Gefühle, denn genau 20 Jahre zuvor startete Deutschland gegen denselben Gegner in das Turnier, das mit dem legendären WM-Titel 2007 endete. Sämtliche Vorrundenspiele der Gislason-Sieben werden im Münchener SAP Garden ausgetragen.

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Revanche gegen Serbien und der Weg nach Köln

Neben dem klaren Außenseiter Uruguay wartet mit Serbien ein unangenehmer Prüfstein auf die Gastgeber. Erst bei der vergangenen Europameisterschaft zu Beginn des Jahres musste das deutsche Team eine bittere Niederlage gegen die vom Balkan stammende Auswahl hinnehmen. Der Modus bietet jedoch gute Chancen für das Weiterkommen: Die besten drei Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Gelingt der deutschen Nationalmannschaft der anvisierte Einzug in die zweite Turnierphase, zieht der Tross für alle weiteren Partien inklusive möglicher K.o.-Duelle in die Arena nach Köln um.

Freie Bahn bis zur K.o.-Phase?

Der Traum von einem Wintermärchen 2.0 beim Heimspiel lebt, insbesondere nachdem das Team im vergangenen Jahr durch EM-Silber große Hoffnungen geschürt hatte. Ein deutlicher Vorteil der Auslosung: Den absoluten Schwergewichten des Handballsports geht der Gastgeber vorerst aus dem Weg. Duelle mit Top-Nationen wie Frankreich, Dänemark, Schweden oder Kroatien sind frühestens in der entscheidenden K.o.-Runde möglich.

Neben München und Köln fiebern auch Stuttgart, Kiel, Magdeburg und Hannover den WM-Spielen als Austragungsorte entgegen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Stuttgart: Dort tritt der deutsche Nationaltrainer Bob Hanning mit der italienischen Auswahl in Gruppe B an und misst sich mit Ägypten, Kap Verde sowie dem WM-Neuling Saudi-Arabien.

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