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18 Jahre nach dem letzten großen Triumph ist es wieder vollbracht: Die deutschen U20-Handballerinnen haben sich bei der Weltmeisterschaft in Jinzhong (China) die Krone aufgesetzt. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) besiegte Dänemark im Finale mit 33:26 (15:14) und feiert den zweiten WM-Titel der Verbandsgeschichte.

Nervenkitzel vor der Pause, Gala danach

In einem über weite Strecken hart umkämpften Endspiel schenkten sich beide Nationen zunächst nichts. Lange Zeit gelang es keinem der beiden Teams, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Zur Halbzeit lag die Mannschaft von Bundestrainer Christopher Nordmeyer denkbar knapp mit 15:14 in Führung. Doch im zweiten Durchgang legten die amtierenden U19-Europameisterinnen den Hebel um. Mit temporeichem Offensivspiel und einer konsequenten Defensive zogen die deutschen Nachwuchshoffnungen entscheidend davon und ließen den Skandinavierinnen in der Schlussphase keine Chance mehr.

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Makellose Bilanz und ein historisches Déjà-vu

Für den DHB-Nachwuchs schließt sich mit diesem Erfolg ein ganz besonderer Kreis. Das Aufeinandertreffen in Asien war eine exakte Neuauflage des Endspiels von 2008. Auch damals bezwang Deutschland im Finale Dänemark und reckte zum bislang einzigen Mal die U20-Weltmeistertrophäe in die Höhe. Der aktuelle Titelgewinn unterstreicht die herausragende Verfassung der deutschen Talente: Die Nordmeyer-Sieben marschierte durch das gesamte Turnier und kassierte in sieben Partien nicht eine einzige Niederlage. Eine absolute Machtdemonstration, die für die Zukunft des deutschen Frauen-Handballs vieles verspricht.

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