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Alfred Gislason bleibt langfristig an der Seitenlinie der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat den ursprünglich im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag mit dem 65-jährigen Isländer am Freitag vorzeitig bis 2028 verlängert. Damit wird der Chefcoach die Auswahl nicht nur bei der Heim-Weltmeisterschaft 2027 betreuen, sondern auch bei einer erfolgreichen Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Vertrauen nach erfolgreichem Umbruch

Gislason, der das Amt im Jahr 2020 übernahm, hat der Mannschaft in den vergangenen Jahren ein neues Gesicht verliehen. Nach seiner Vertragsunterschrift betonte der Isländer, dass diese Aufgabe für ihn weit mehr als nur ein Beruf sei. Besonders die Atmosphäre bei Heimspielen, wie zuletzt vor fast 20.000 Zuschauern in Köln, bedeute ihm enorm viel. Seinen ursprünglichen Auftrag, die Nationalmannschaft zu erneuern, sieht der Übungsleiter als erfüllt an und zeigt sich dankbar für das Vertrauen der Verbandsspitze.

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Diese Rückendeckung fällt deutlich aus: DHB-Präsident Andreas Michelmann bezeichnete den Routinier lobend als Fels in der Brandung. Auch Sportvorstand Ingo Meckes hob hervor, dass man nicht nur die sportliche Expertise schätze, sondern auch die enorme menschliche Verlässlichkeit des Trainers. Mit der Verlängerung beendet der DHB zudem frühzeitig alle Spekulationen um eine mögliche Ablösung nach der kommenden Heim-WM, die zuletzt immer wieder aufgekommen waren.

Der Traum vom Gold lebt weiter

In der jüngeren Vergangenheit führte der Ex-Kieler das deutsche Team zu beachtlichen Erfolgen, darunter die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris sowie eine weitere Silbermedaille bei der Europameisterschaft. In beiden Endspielen erwies sich Dänemark als unüberwindbare Hürde und fügte der deutschen Auswahl klare Niederlagen zu. Genau aus diesen Rückschlägen zieht das Team nun seine Motivation für den kommenden Olympia-Zyklus.

Gislason zeigte sich angriffslustig und betonte, dass die Geschichte dieser Mannschaft noch lange nicht auserzählt sei. Er ist fest davon überzeugt, mit seinem Kader in den nächsten Jahren den letzten entscheidenden Schritt in Richtung Titel gehen zu können. Der Verband hat mit der langfristigen Bindung nun die nötige Ruhe geschaffen, damit sich das Team voll auf die sportlichen Ziele konzentrieren kann.

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