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Der THW Kiel hat auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer zügig Fakten geschaffen. Der deutsche Handball-Rekordmeister präsentierte am Mittwoch den Norweger Börge Lund als Nachfolger des am Montag freigestellten Filip Jicha. Der 47-Jährige unterschreibt an der Förde einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und soll den sportlichen Neuanfang der Norddeutschen einleiten.

Stallgeruch und Expertise für den Umbruch

Nach der Trennung von Filip Jicha setzt die Vereinsführung bewusst auf einen Mann, der das besondere Umfeld in Kiel bestens kennt. Viktor Szilagyi, Geschäftsführer der Zebras, sieht in dem Skandinavier den perfekten Kandidaten für die neuformierte Mannschaft. In den vergangenen Jahren leistete der Übungsleiter beim norwegischen Spitzenclub in Elverum herausragende Arbeit und formte aus jungen Talenten sowie erfahrenen Routiniers ein schlagkräftiges Kollektiv. Besonders seine Qualitäten in der individuellen Spielerentwicklung gaben den Ausschlag – ein Aspekt, von dem unter anderem Kiels aktueller Rückraum-Star Eric Johansson bereits in der Vergangenheit enorm profitierte.

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Das Anforderungsprofil erfüllt der neue Mann an der Seitenlinie nicht nur auf dem Taktikboard voll und ganz. Der Ex-Profi ist mit der Stadt, dem Club und der immensen Erwartungshaltung in der stärksten Liga der Welt vertraut. Gemeinsam mit Co-Trainer Christian Sprenger soll er das Team nun schnellstmöglich stabilisieren. Für den frischgebackenen Cheftrainer, der an der Ostsee einst die Höhepunkte seiner aktiven Spielerkarriere erlebte, fühlt sich das Engagement fast wie ein Nach-Hause-Kommen an. Voller Tatendrang erklärte er, dass der Rekordmeister aktuell vielleicht ein wenig Luft hole, um danach wieder voll anzugreifen. Bei diesem spannenden Neubeginn mitzuwirken, betrachte er als riesige Ehre.

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