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Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt schwinden rapide. Der SC DHfK Leipzig hat am Donnerstagabend eine deutliche 27:33 (12:13)-Heimniederlage gegen die MT Melsungen einstecken müssen. Mit nun 13:51 Punkten bleibt das Team von Trainer Frank Carstens das Schlusslicht der Handball-Bundesliga und steht kurz vor dem bitteren Gang in die Zweitklassigkeit.

Guter Start versandet an Melsungens Defensive

Dabei begann das erste von drei ausgerufenen Endspielen vor 4.495 Zuschauern durchaus vielversprechend. Die Hausherren entwickelten über den Rückraum viel Durchschlagskraft und erarbeiteten sich nach einer Viertelstunde eine verdiente 8:5-Führung. Doch in der Folge verlor das Angriffsspiel der Grün-Weißen an Dynamik und wurde merklich statischer. Dies nutzten die Gäste konsequent aus. Besonders MT-Schlussmann Nebojsa Simic, der am Ende eine herausragende Paradenquote von 38 Prozent aufwies, entnervte die Leipziger Schützen. Eine achtminütige Torflaute der Gastgeber führte dazu, dass die Nordhessen in der 25. Minute beim Stand von 11:10 erstmals die Führung übernahmen.

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Kurzes Aufbäumen reicht im Abstiegskampf nicht

Nach dem Seitenwechsel sorgte Melsungen schnell für klare Verhältnisse und zog auf 17:12 (34. Minute) davon. Zwar ließ ein kurzer 4:1-Lauf zum 16:18 noch einmal kurzzeitig Hoffnung in der mitunter sehr stillen Arena aufkeimen, doch die körperlich und spielerisch überlegenen Gäste ließen sich das Zepter nicht mehr aus der Hand nehmen. Bis zur 50. Minute zogen sie vorentscheidend auf 26:19 davon. Rechtsaußen Staffan Peter avancierte mit sieben Treffern noch zum besten Werfer der Sachsen, konnte den Absturz aber nicht mehr abwenden.

Trainer Carstens vermisst die defensive Intensität

SC-Coach Frank Carstens analysierte die Niederlage nach Schlusspfiff schonungslos. Seine Mannschaft habe es ab der 35. Minute nicht mehr geschafft, sich kollektiv gegen die drohende Pleite zu stemmen. „In der Defensive kriegen wir keinen Druck mehr auf das Spiel gegen sechs, da hat uns die Intensität gefehlt, die wir in der ersten Halbzeit noch hatten“, resümierte der Übungsleiter. Die Lage im Tabellenkeller ist nun extrem prekär, zumal die Leipziger in dieser Spielzeit erst zwei Heimpartien für sich entscheiden konnten. Gewinnt Konkurrent Wetzlar am Samstag gegen Erlangen, ist die sportliche Rettung für den SC DHfK nur noch theoretischer Natur.

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