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Die SG Flensburg-Handewitt strebt einen spektakulären Transfercoup in der Handball-Bundesliga an, muss aber einen ersten Rückschlag hinnehmen. Der Tabellenzweite blitzte bei Sporting Lissabon mit einem Millionen-Angebot ab, das neben dem umworbenen Superstar Francisco „Kiko“ Costa auch dessen Bruder Martim sowie Vater und Trainer Ricardo an die Förde locken sollte.

Podcast-Enthüllung: Angebot für die Costa-Familie abgelehnt

Seit Monaten kursieren Gerüchte über das massive Interesse der Norddeutschen an dem portugiesischen Ausnahmespieler. Doch offenbar denkt das Management an der dänischen Grenze deutlich größer. Wie Ex-Nationalspieler Mimi Kraus im Dyn-Podcast Harzblut enthüllte, schnürt der HBL-Klub derzeit ein Komplettpaket für die gesamte Handball-Familie. Laut den Informationen des Weltmeisters hat Flensburg bereits eine Offerte in Höhe von 1,1 Millionen Euro in die portugiesische Hauptstadt geschickt, um das Trio noch in diesem Sommer loszueisen. Das erste Angebot aus Deutschland wurde jedoch von Sporting Lissabon postwendend abgelehnt.

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Pytlick-Wechsel als Schlüssel für den Mega-Deal?

Dass die Verhandlungen mit dem portugiesischen Spitzenklub weiterlaufen, unterstreicht den ernsthaften Willen der Flensburger Vereinsführung. Der finanzielle Spielraum für das ehrgeizige Vorhaben könnte dabei maßgeblich von einer anderen Personalie abhängen: Simon Pytlick. Der dänische Rückraumspieler hat bereits seinen Abschied zu den Füchsen Berlin für 2027 angekündigt. Die Hauptstädter würden den Wechsel jedoch gerne vorziehen. Eine vorzeitige Ablösesumme aus Berlin könnte Flensburg das nötige Kapital in die Kassen spülen, um bei Sporting finanziell noch einmal nachzulegen.

Kiko Costa: Der Shootingstar im Zentrum der Begierde

Der absolute Wunschspieler der SG bleibt zweifellos Francisco Costa. Der 21-jährige Linkshänder wurde erst im Februar als IHF-Nachwuchsspieler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft glänzte er als zweitbester Torschütze des Turniers mit 54 Treffern sowie 22 Vorlagen und sicherte sich souverän einen Platz im All-Star-Team.

Flensburgs Sportdirektor Ljubomir Vranjes machte aus dem Interesse an dem pfeilschnellen Angreifer bereits im April kein Geheimnis, verwies aber auch auf den Kontakt zu anderen Spielern. Bekannt ist: Der portugiesische Nationalspieler besitzt in Lissabon eine Ausstiegsklausel für 2027, die je nach Quelle zwischen 500.000 und 750.000 Euro liegt. Auch sein Bruder Martim verfügt über eine entsprechende Option. Das norddeutsche Vorhaben, das familiäre Erfolgsgespann inklusive Vater Ricardo vorzeitig in die Bundesliga zu lotsen, erweist sich aktuell jedoch als zäher Millionen-Poker.

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