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Die deutschen Freistilschwimmerinnen Isabel Gose und Maya Werner haben bei der Schwimm-EM in Paris für einen herausragenden doppelten Erfolg gesorgt. Im Finale über 800 Meter sicherte sich Gose die Silbermedaille, während ihre Teamkollegin Werner direkt dahinter anschlug und sich über Bronze freuen durfte.

Starkes Rennen im Pariser Olympia-Becken

In einem packenden Finale im Centre Aquatique Olympique stellte die 24-jährige Gose einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. Nach 8:18,44 Minuten schlug sie als Zweite an. Schneller war an diesem Tag nur ihre italienische Dauerrivalin Simona Quadarella, der sich die Deutsche letztlich geschlagen geben musste. Den starken schwarz-rot-goldenen Auftritt komplettierte Maya Werner. Als zweite deutsche Finalteilnehmerin bewies sie große Nervenstärke und krönte ihre Leistung mit dem starken dritten Platz.

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Drittes Edelmetall und die Rückkehr ins Becken

Für Isabel Gose ist die Silbermedaille der vorläufige Höhepunkt einer bis dato überragenden Europameisterschaft in der französischen Hauptstadt. Es ist bereits ihr drittes Edelmetall bei diesen Titelkämpfen. Erst in der vergangenen Woche hatte die vielseitige Athletin im Freiwasser triumphiert und sowohl im Knockout Sprint als auch mit der Mixed-Staffel die Goldmedaille gewonnen. Bereits im Vorlauf über die 800 Meter hatte sie als Zweitschnellste ihre Medaillen-Ambitionen untermauert.

Die Umstellung vom unberechenbaren Freiwasser zurück ins reguläre Schwimmbecken fiel der frischgebackenen Vize-Europameisterin dabei nicht schwer. Ganz im Gegenteil, sie schätzt die strukturierten Bedingungen: Es ist schon schön, wieder eine eigene Bahn zu haben und nicht die ganze Zeit nach vorne gucken zu müssen, um die Orientierung abzuschätzen, erklärte Gose nach dem Rennen. Mit Blick auf die weiteren Wettkampftage liegt ihr Fokus nun auf der körperlichen Erholung: Ich versuche mich jetzt wirklich von Rennen zu Rennen zu hangeln und die Regenerationsmöglichkeiten so gut es geht zu nutzen.

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