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Die deutsche Mixed-Staffel hat bei der Schwimm-Europameisterschaft in Paris die Goldmedaille über sechs Kilometer gewonnen. In einer packenden Schlussphase sicherte Florian Wellbrock dem DSV-Quartett in der Seine nach 1:03:39,28 Stunden den ersten Platz vor Italien und Ungarn.

Perfektes Teamwork bereitet den Weg

Der Erfolg der deutschen Freiwasserschwimmer basierte auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung. EM-Debütantin Julia Ackermann, Knockout-Sprint-Siegerin Isabel Gose und der Olympia-Zweite Oliver Klemet lieferten im trüben Wasser der Seine eine herausragende Vorarbeit. Nach ihren kräftezehrenden 1.500-Meter-Abschnitten übergaben sie mit einem komfortablen Vorsprung von gut acht Sekunden an ihren Schlussschwimmer.

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Nervenstarker Wellbrock krönt seine EM

Als letzter Starter ließ der 28-jährige Magdeburger seine Klasse aufblitzen. Zwar schmolz das Polster auf der Zielgeraden, doch der routinierte Freiwasser-Spezialist wehrte in einem engen Dreikampf alle Angriffe der südeuropäischen und osteuropäischen Konkurrenz erfolgreich ab. Für den Ausnahmeathleten markiert dieser Triumph den bereits dritten Titel im vierten Rennen in der französischen Hauptstadt. Dies gleicht einer eindrucksvollen sportlichen Genugtuung, nachdem er bei den Olympischen Spielen zuvor an gleicher Stätte noch ein Debakel erlebt hatte. Insgesamt bescherte die Staffel dem deutschen Freiwasserteam die vierte Goldmedaille und das fünfte Edelmetall dieser Titelkämpfe.

Blick richtet sich auf Los Angeles 2028

Während die Europameisterschaft für den Freiwasser-Dominator nun überaus erfolgreich beendet ist, plant der vierfache Weltmeister bereits die nächsten Karriereschritte. Da er sich für die laufenden Beckenwettbewerbe im Centre Aquatique Olympique nicht qualifizieren konnte, reist er in der kommenden Woche nach Kalifornien. Bei den Pan Pacific Championships in Long Beach wird er starten, um frühzeitig die speziellen Bedingungen für die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles zu testen.

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