Kanadas Curlerinnen haben die Olympischen Winterspiele in Cortina d’Ampezzo versöhnlich beendet. Im Spiel um Platz drei setzte sich der Rekordweltmeister am Samstag gegen das Team aus den USA durch und sicherte sich mit einem 10:7-Erfolg die Bronzemedaille.

Dramatisches Ende im kleinen Finale

Das Duell der nordamerikanischen Rivalen entwickelte sich zu einem e echten Nervenspiel, das Spannung bis zum letzten Stein bot. Beim Stand von 8:7 für das Team mit dem Ahornblatt auf der Brust lag der Druck auf den Schultern der Gegnerinnen. US-Skip Tabitha Peterson musste mit ihrem letzten Versuch präzise agieren, um das Match in ein mögliches Extra-End zu zwingen. Doch der Stein blieb zu ungenau, womit der Sieg für die Kanadierinnen besiegelt war.

Versöhnlicher Abschluss nach Halbfinal-Aus

Für die Topfavoritinnen war dieser Sieg ein wichtiger Trostpreis. Ursprünglich mit Gold-Ambitionen angereist, musste sich die Mannschaft am Freitag im Halbfinale überraschend geschlagen geben. Gegen starke Schwedinnen unterlag Kanada deutlich mit 3:6 und verpasste damit den Einzug in das Endspiel. Mit dem Gewinn von Edelmetall verabschiedet sich die Curling-Nation nun immerhin als drittbeste Kraft vom olympischen Eis.

Schweden kämpft gegen die Schweiz um Gold

Während Kanada und die USA ihre Platzierungen ausgespielt haben, richtet sich der Blick nun auf das große Finale. Im Kampf um die Goldmedaille treffen die Schwedinnen auf die Schweiz. Das Endspiel findet am Sonntag um 11:05 Uhr statt und verspricht, den Curling-Wettbewerb in Cortina d’Ampezzo würdig abzuschließen.

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