Olympia-Wahnsinn: US-Star jagt mit zweitem Gold historischen Rekord
Er ist das Gesicht dieser Spiele: Nach dem Sieg über 1000 Meter legt der US-Amerikaner auf der Sprintstrecke nach. Nun...
Das Rätselraten um die Formkurve hat ein Ende: Minerva Hase und Nikita Volodin sind bereit, bei den Olympischen Winterspielen in Italien Geschichte zu schreiben. Obwohl das Paar erst seit rund drei Jahren gemeinsam auf dem Eis steht, zählen die Berliner zu den Top-Favoriten auf Edelmetall. Am kommenden Sonntag beginnt im Kurzprogramm die Jagd nach der Erfüllung ihres lebenslangen Traums.
Es gleicht einem sportlichen Märchen. Aus dem Nichts kommend, haben sich die 26-jährige Berlinerin und ihr Partner in Rekordzeit in die internationale Elite katapultiert. Ihr "olympisches Gefühl" haben sich die beiden bereits in der Milano Ice Skating Arena geholt. Die Trainingseindrücke vor wenigen Tagen auf dem Eis, das nun zu ihrer großen Bühne werden soll, waren vielversprechend.
Dafür hat das Duo in den letzten drei Jahren alles investiert. "Es geht darum, dass wir unser Bestes geben. Wenn wir mit unserer Leistung zufrieden sind, spielt die Farbe der Medaille am Ende keine Rolle", gibt sich Hase vor dem Start am Sonntag (19:35 Uhr) und der Kür am Montag (19:50 Uhr) bescheiden. Doch die Ambitionen sind klar: Die Vorbereitung in den letzten vier Wochen sei intensiv und optimal verlaufen. Man habe alles getan, was möglich war.
Für Minerva Hase ist dieser Wettkampf mehr als nur eine Medaillenjagd – es ist ein persönlicher Kampf um ein Happy End. Die olympische Geschichte der talentierten Läuferin war bisher von Schmerz und Enttäuschung geprägt. 2018 platzte der Traum von Pyeongchang durch eine Rückenverletzung bei der Qualifikation – ausgerechnet jene Spiele, bei denen Aljona Savchenko und Bruno Massot Gold holten.
Vier Jahre später in Peking folgte das nächste Drama: Ihr damaliger Partner Nolan Seegert infizierte sich mit Corona. Nach strenger Quarantäne ging das Paar entkräftet an den Start und landete abgeschlagen auf Platz 16. Diese Wunde soll nun in Italien heilen. Hase möchte sich endlich eine "schönere Erinnerung an Olympia" schaffen und die Geister der Vergangenheit vertreiben.
Auch für Nikita Volodin steht viel auf dem Spiel. Der gebürtige St. Petersburger hat für diesen Moment sein bisheriges Leben komplett umgekrempelt. Nach der Freigabe durch den russischen Verband zog er für das gemeinsame Projekt nach Berlin – weg von Familie und gewohntem Umfeld. Ein Opfer, das sich nun auszahlen soll.
Während Hase oft erst mit den ersten Takten der Musik ihre Nervosität ablegen kann, fungiert Volodin als der ruhende Pol des Duos. "Körperlich sind wir ready. Wie es mental läuft, werden wir dann vor Ort sehen", so Hase. Die Mischung aus ihrer Leidenschaft und seiner stoischen Ruhe könnte genau das Rezept sein, das Deutschland die nächste Eiskunstlauf-Medaille beschert.
Er ist das Gesicht dieser Spiele: Nach dem Sieg über 1000 Meter legt der US-Amerikaner auf der Sprintstrecke nach. Nun...
Ein deutscher Wintersport-Star steht vor seinem letzten großen Auftritt und strotzt vor Selbstvertrauen. Mit einer mutigen Kampfansage heizt er das...
Tiefer Schnee, spektakuläre Stürze und eine Athletin, die minutenlang auf einem Bein balanciert: Die Langlauf-Staffel bot ein Drama mit unerwartetem...