Olympia-Krimi im Eiskanal: Deutsches Trio jagt diese Rekord-Pilotin
Hauchdünne Entscheidungen im Eiskanal: Drei deutsche Skeleton-Pilotinnen liegen nach dem ersten Lauf in direkter Schlagdistanz zu den Medaillen. Nur wenige...
Das Rätselraten um die scharfe Kritik hat ein Ende: Wladimir Klitschko reagiert mit Fassungslosigkeit und Wut auf den Umgang des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit einem ukrainischen Skeleton-Piloten. Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister findet in einem emotionalen Statement deutliche Worte für die Entscheidungsträger und stellt dabei sogar seine eigene sportliche Vergangenheit in den Schatten der aktuellen Ereignisse.
Statt den olympischen Geist zu beschwören, sieht sich die Sportwelt mit harter Realpolitik konfrontiert. Der Auslöser für Klitschkos Entsetzen ist laut Berichten der Ausschluss eines ukrainischen Skeleton-Athleten, ein Vorgang, den die Box-Legende als "nicht akzeptabel" und "nicht verständlich" brandmarkt. Für den 47-Jährigen hat sich der Dachverband weit von seinen ursprünglichen Werten entfernt.
Klitschko wirft den Funktionären vor, lediglich eine "perfekte TV-Show" inszenieren zu wollen, anstatt den Athleten und den Opfern des Krieges gerecht zu werden. Besonders emotional wird der Ukrainer, wenn er auf das Schicksal seiner Landsleute zu sprechen kommt: "Athleten, die bei diesen Olympischen Spielen dabei sein wollten, sind von Putins Armee ermordet worden", klagt er an. Dass unter diesen Umständen der Fokus auf einer reibungslosen Fernsehübertragung liegt, löst bei ihm Scham aus.
Die Enttäuschung sitzt tief bei dem Mann, der 1996 in Atlanta selbst olympisches Gold im Superschwergewicht holte. Die aktuellen Entwicklungen lassen ihn an seiner Identität als Olympionike zweifeln. "Ich stelle mich in Frage, auch als Olympiasieger von 1996", gesteht der Dr. Steelhammer offen. Die Distanzierung geht so weit, dass er laut überlegt, ob er überhaupt noch zu dieser "sozusagen Familie" gehören möchte.
Mit diesen Aussagen erhöht der Ex-Champion den Druck auf das IOC massiv. Während die Welt auf die glitzernden Bilder der Winterspiele blickt, lenkt Klitschko den Fokus zurück auf das menschliche Leid und die politische Dimension des Sports, die sich nicht einfach ausblenden lässt.
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