Olympia-Eklat: Klitschko rechnet nach IOC-Ausschluss gnadenlos ab
Harte Worte einer Legende: Wladimir Klitschko attackiert das IOC frontal. Warum der Olympiasieger nun sogar an seinem eigenen Status zweifelt.
Das Warten hat ein Ende und die Hoffnung auf einen goldenen Tag ist riesig: Axel Jungk und Christopher Grotheer starten am heutigen 13. Februar bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo ihre finale Attacke auf den Olympiasieg. Im Skeleton-Einzelwettbewerb liegen die beiden deutschen Kufenstars zur Halbzeit aussichtsreich auf den Plätzen zwei und drei. Doch das ist längst nicht das einzige Highlight am siebten Wettkampftag, denn auch im Biathlon und Snowboard geht es um alles.
Ab 19:30 Uhr richten sich alle Augen auf den Eiskanal in Cortina. Die deutschen Skeletonis wollen an die Erfolgsgeschichte der Rodler anknüpfen und das Podest stürmen. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Axel Jungk lauert auf dem Silberrang, Christopher Grotheer liegt auf Bronze-Kurs. Um den Traum von Gold zu verwirklichen, muss das Duo jedoch auf einen Patzer des führenden Briten Matt Weston hoffen. Die Form stimmt, die Nerven werden entscheiden.
Bereits am Nachmittag um 15:55 Uhr legen die Skeleton-Frauen vor. Susanne Kreher, Hannah Neise und Jacqueline Pfeifer absolvieren ihre ersten beiden Läufe und wollen die Basis für eine mögliche Medaille in den kommenden Tagen legen.
Nach der erlösenden Bronzemedaille in der Mixed-Staffel wollen die Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) heute im Sprint über 10 Kilometer nachlegen. Um 14:00 Uhr fällt der Startschuss zur zweiten Einzelentscheidung. Ein Lichtblick ist die Rückkehr von Justus Strelow, der das Team verstärkt. Neben ihm gehen Philipp Nawrath, Philipp Horn und David Zobel in die Loipe.
Die Konkurrenz ist allerdings gewaltig. Zu den Top-Favoriten zählen der Franzose Eric Perrot, Lokalmatador Tommaso Giacomel und der Norweger Johan-Olav Botn. Für die deutschen Athleten gilt es, am Schießstand fehlerfrei zu bleiben, um in den Kampf um Edelmetall eingreifen zu können.
Im Langlauf über 10 Kilometer Freistil (11:45 Uhr) hängen die Trauben für Janosch Brugger, Friedrich Moch und Florian Notz hoch. Die bisherigen Auftritte in Norditalien verliefen eher enttäuschend. Alles andere als ein Sieg des norwegischen Überfliegers Johannes Hoesflot Klaebo, der seine dritte Goldmedaille anpeilt, wäre eine Sensation.
Beim Snowboardcross der Frauen (13:30 Uhr) ruhen die deutschen Hoffnungen allein auf Jana Fischer. Sie muss die Fahne hochhalten, nachdem sich bei den Männern Leon Ulbricht und Martin Nörl in einem dramatischen Unfall gegenseitig aus dem Wettbewerb beförderten – ein Szenario, das Fischer als Einzelstarterin im Livigno Snow Park glücklicherweise erspart bleibt.
Am Abend wartet auf Eiskunstlauf-Fans ein echtes Spektakel. Der erst 21-jährige Ilia Malinin, oft als Vierfach-Gott bezeichnet, greift ab 19:00 Uhr nach Gold. Nach einem überragenden Kurzprogramm müsste schon viel schiefgehen, damit der US-Amerikaner seinen Vorsprung noch verspielt.
Parallel dazu kämpfen die Eisschnellläufer über die Marathondistanz von 10.000 Metern (16:00 Uhr) um Ruhm und Ehre. Zwar ist kein deutscher Läufer am Start, doch das Duell zwischen dem Tschechen Metodej Jilek, dem Italiener Davide Ghiotto und dem Norweger Sander Eitrem verspricht Hochspannung in der Königsdisziplin.
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