Olympia-Krimi im Eiskanal: Deutsches Trio jagt diese Rekord-Pilotin
Hauchdünne Entscheidungen im Eiskanal: Drei deutsche Skeleton-Pilotinnen liegen nach dem ersten Lauf in direkter Schlagdistanz zu den Medaillen. Nur wenige...
Quentin Fillon Maillet untermauert seinen Status als Mann für die ganz großen Momente: Der französische Superstar sicherte sich am Freitag im Biathlon-Sprint von Antholz souverän seine zweite Goldmedaille bei den Winterspielen 2026. Während der 33-Jährige über seinen insgesamt vierten Olympiasieg jubelte, erlebte das deutsche Team, angeführt von Philipp Horn, einen bitteren Nachmittag am Schießstand.
Es war eine Machtdemonstration des Routiniers. Quentin Fillon Maillet blieb am Schießstand eiskalt, räumte alle zehn Scheiben ab und dominierte auch in der Loipe mit der zweitbesten Gesamt-Laufzeit. Der Lohn: Gold über die 10 Kilometer. Die starke norwegische Konkurrenz hatte das Nachsehen, obwohl auch sie fehlerfrei blieb. Silber ging an Vetle Sjaastad Christiansen (+ 13,7 Sekunden), Bronze sicherte sich Sturla Holm Laegreid (+ 15,7 Sekunden).
Im Ziel zeigte sich der Dominator nicht nur sportlich, sondern auch emotional von seiner besten Seite. „Es war der Tag! Sauber schießen und schnell laufen“, fasste er seine Taktik lachend zusammen. Der Sieg hatte für den fünfmaligen Weltmeister jedoch eine tiefere Bedeutung: „Es ist ein spezieller Sieg, denn meine Freundin erwartet ein Baby. Das ist ein Sieg für sie.“
Aus deutscher Sicht war das Rennen ein Wechselbad der Gefühle. Philipp Horn lag bis zum allerletzten Schuss aussichtsreich im Rennen. Neun Scheiben waren gefallen, die Konzentration schien perfekt – doch dann ging die letzte Patrone daneben. Statt einer möglichen Top-5-Platzierung musste der Thüringer in die 150-Meter-Strafrunde abbiegen.
„Der letzte Schuss ärgert mich brutal“, gestand der 31-Jährige sichtlich bedient am ARD-Mikrofon. „Liegend war ich extrem konzentriert. Aber beim letzten Schuss war ich schon wieder halb auf der Strecke. Der letzte so ganz knapp tief, das ärgert mich.“
Am Ende stand für den besten Deutschen Platz zehn mit einem Rückstand von 1:09,2 Minuten zu Buche. Eine realistische Medaillenchance hätte jedoch wohl auch ohne den Patzer nicht bestanden, da die Laufzeit der absoluten Weltspitze an diesem Tag eine Nummer zu groß war. Auf den Tagesschnellsten in der Loipe, Johannes Dale-Skjevdal, verlor Horn 48,2 Sekunden. „Wenn ich Null geschossen hätte, wäre ich nicht in die Medaillen gelaufen“, analysierte Horn realistisch. „Auf der letzten Runde war nicht mehr viel im Tank, da bin ich ganz schön gestorben.“
Einen Lichtblick am Schießstand lieferte David Zobel. Der 29-Jährige blieb als einziger DSV-Athlet komplett fehlerfrei und belegte damit Rang 19. Zobel bestätigte damit seine Treffsicherheit, die er bereits beim Weltcup in Ruhpolding gezeigt hatte.
Die Augen richten sich nun auf den kommenden Sonntag (15.02.2026). In der 12,5-Kilometer-Verfolgung werden die Karten neu gemischt, und Philipp Horn hat bereits angekündigt, erneut angreifen zu wollen. Der Rückstand ist groß, doch im Biathlon ist bekanntlich alles möglich.
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