Olympia 2026: Deutscher Bob-Dominator formuliert irre Gold-Kampfansage
Ein deutscher Wintersport-Star steht vor seinem letzten großen Auftritt und strotzt vor Selbstvertrauen. Mit einer mutigen Kampfansage heizt er das...
Die Jagd auf die Unsterblichkeit hat offiziell begonnen: Jordan Stolz ist bei den Olympischen Winterspielen in Mailand das Maß aller Dinge. Der US-amerikanische Ausnahmekönner sicherte sich nach seinem Triumph über 1000 Meter nun auch die Goldmedaille über die 500-Meter-Sprintdistanz und stellte dabei einen neuen olympischen Rekord auf. Damit rückt eine historische Bestmarke, die seit 1980 als unantastbar galt, in greifbare Nähe.
Der 21-Jährige aus Wisconsin ließ der Konkurrenz auf der kürzesten olympischen Distanz keine Chance. Mit einer Fabelzeit von 33,77 Sekunden brannte er einen neuen olympischen Rekord in das Eis und unterstrich seine Vormachtstellung im Eisschnelllauf. Die Konkurrenz konnte nur staunen: Silber ging an den Niederländer Jenning de Boo, der mit 0,11 Sekunden Rückstand ins Ziel kam, während sich der Kanadier Laurent Debreuil (+0,49) mit deutlichem Abstand Bronze sicherte.
Für den Enkel eines deutschen Auswanderers, der einst in den USA eine neue Heimat fand, ist dieser Sieg mehr als nur eine weitere Medaille. Er ist die Bestätigung einer herausragenden Form, die ihn zum Gesicht dieser Winterspiele machen könnte.
Doch der Hunger des jungen US-Stars ist noch lange nicht gestillt. Jordan Stolz hat einen klaren Plan: Er will Geschichte schreiben. Sollte er auch in seinen verbleibenden Wettbewerben triumphieren, würde er mit seinem Landsmann Eric Heiden gleichziehen. Die Eisschnelllauf-Legende schaffte 1980 in Lake Placid das Kunststück, als bislang einziger Athlet bei einer einzigen Olympia-Ausgabe fünfmal Gold zu gewinnen.
Das Programm für Stolz bleibt stramm und ambitioniert. Er tritt in Mailand noch in drei weiteren Disziplinen an:
Aus deutscher Sicht richten sich alle Augen nun auf den kommenden Donnerstag. Über die 1500-Meter-Distanz gehört der erst 18-jährige Finn Sonnekalb zu den Herausforderern des US-Dominators. Der Erfurter gilt als das größte Versprechen der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG), die sehnsüchtig auf Edelmetall wartet – die letzte olympische Medaille liegt bereits 14 Jahre zurück (2010).
Für die anderen deutschen Starter verlief der 500-Meter-Wettbewerb weniger glanzvoll, aber dennoch solide auf ihrer Nebenstrecke. Die beiden Erfurter Moritz Klein und Hendrik Dombek kamen kurzfristig zum Einsatz. Klein belegte mit einem Rückstand von 1,44 Sekunden den 25. Platz, während Dombek sich auf Rang 28 (+1,69) unter den 29 Teilnehmern einreihte.
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