Skibergsteigen-Premiere überschattet: Strafanzeige gegen Sportdirektor
Eklat bei den Winterspielen: Die olympische Premiere der Skibergsteiger wird von einer Strafanzeige gegen einen deutschen Sportdirektor überschattet.
Red Bull zeigt sich unbeeindruckt von den jüngsten kritischen Aussagen seines Star-Piloten Max Verstappen. Trotz des Unmuts des Niederländers über das künftige Reglement und die neuen Fahrzeuggenerationen befürchtet das Team keinen vorzeitigen Abschied des Weltmeisters aus der Formel 1.
Die Verantwortlichen im Red-Bull-Kosmos lassen sich von den Spekulationen um die Zukunft ihres Zugpferds nicht aus der Ruhe bringen. Auf die Frage, ob man im Lager des österreichischen Rennstalls einen Abgang von Max Verstappen in eine andere Rennserie fürchte, gab es eine deutliche Antwort. "Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Nein, null Sorgen darüber", wurde Teammanager Laurent Mekies am Rande der Testfahrten in Bahrain von Motorsport.com zitiert.
Auslöser der Diskussionen waren die offenen Worte des dreifachen Weltmeisters. Verstappen hatte zuletzt das neue Reglement scharf kritisiert und Zweifel an der Leistungsfähigkeit der neu entwickelten Boliden geäußert. Der 28-Jährige bezeichnete die geplanten Autos provokant als "Formel E auf Steroiden".
Dabei beließ es der Dominator der letzten Jahre nicht bei technischer Kritik, sondern deutete – nicht zum ersten Mal – an, dass seine Zukunft in der Königsklasse nicht in Stein gemeißelt sei. "Wenn das Fahren keinen Spaß macht, denkt man über Alternativen nach", so der Niederländer, der hinzufügte: "Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte."
Trotz der Unzufriedenheit des Top-Fahrers bleibt die Stimmung intern entspannt. Mekies betonte vielmehr die "Herausforderungen dieser Regeln", die sowohl Teams als auch Motorenhersteller und Piloten fordern werden. Er sieht darin keinen Grund zur Flucht, sondern einen Anreiz: "Es ist für uns alle unterschiedlich, aber genau das lieben wir: diese Herausforderungen zu durchbrechen, Lösungen zu finden, von denen wir vorher nicht dachten, dass sie möglich sind."
Der Franzose ist zudem überzeugt, dass gerade Verstappen von den komplexen Neuerungen profitieren könnte. Er sei "ziemlich zuversichtlich, dass er am Ende höchstwahrscheinlich der Beste darin wird, diese Regeln, die technischen Details und Tricks zu meistern – genauso wie er es unter dem vorherigen Regelwerk war."
Aktuell liegt der Fokus jedoch auf der Gegenwart: Die Formel 1 absolviert ihre Testfahrten in Bahrain, bevor die neue Saison am 8. März in Melbourne offiziell startet.
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