Wimbledon-Finale: Michael Stich warnt Alexander Zverev vor großem Fehler
Nach der Finalpleite in Wimbledon gegen Jannik Sinner rät Tennis-Ikone Michael Stich Alexander Zverev zu einer Pause.
Alexander Zverev hat zum Auftakt der nordamerikanischen Hartplatz-Saison einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Die deutsche Nummer eins verlor beim ATP-Masters in Montreal sein Zweitrundenmatch gegen den Niederländer Tallon Griekspoor überraschend in drei Sätzen mit 7:6 (7:3), 2:6 und 4:6.
In Abwesenheit von Topstars wie Jannik Sinner und Carlos Alcaraz ging der Hamburger als klarer Favorit in das kanadische Vorbereitungsturnier. Doch nach einem mühsam erkämpften ersten Satz im Tiebreak verlor der French-Open-Finalist völlig den Faden. Die Sätze zwei und drei gab er mit einer für seine Verhältnisse ungewohnt fehleranfälligen Leistung ab. Der Frust saß tief: Zverev selbst bezeichnete den Auftritt im Anschluss schonungslos als das wahrscheinlich schlechteste Spiel der Saison.
Neben der sportlichen Talfahrt prägten widrige Umstände die Partie. Bei drückenden 30 Grad Celsius im Schatten kam es gleich zweimal zu Unterbrechungen wegen medizinischer Notfälle im Publikum. Hierbei bewies der 27-Jährige große Umsicht, als er einem von der Sonne geplagten Zuschauer kurzerhand ein gekühltes Handtuch und Wasser reichte. Sportlich brachte ihm das Comeback zum 4:4 im entscheidenden Durchgang zwar noch einmal Hoffnung, doch Griekspoor nutzte nach knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball.
Während das Turnier für Zverev beendet ist, feierte Yannick Hanfmann einen unerwarteten Erfolg. Der 34-Jährige setzte sich gegen den an Position sechs gesetzten Italiener Flavio Cobolli nervenstark mit 7:6 (7:5) und 7:6 (7:2) durch und steht in der dritten Runde. Für Daniel Altmaier kam hingegen das frühe Aus: Er blieb bei seiner 2:6, 1:6-Niederlage gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima ohne jede Chance.
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