Alexander Zverev startet am Dienstagmittag bei den BMW Open in München in die Mission Titelverteidigung. Der deutsche Topspieler trifft in der ersten Runde des ATP-Sandplatzturniers auf den Serben Miomir Kecmanovic und pocht dabei auf eine schnelle Revanche.

Offene Rechnung aus Acapulco

Die direkte Bilanz auf der ATP-Tour zwischen den beiden Kontrahenten ist vor dem Duell in Bayern völlig ausgeglichen. Zwei Siege stehen für den gebürtigen Hamburger zu Buche, zweimal verließ Kecmanovic den Platz als Gewinner. Das letzte Aufeinandertreffen in Acapulco entschied der 26-jährige Serbe knapp in drei Sätzen für sich. Obwohl die aktuelle Nummer 58 der Welt zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken musste, gilt Kecmanovic als äußerst zäher Gegner. Bei seinen jüngsten Pleiten gegen Kamil Majchrzak in Miami und Cameron Norrie in Monte Carlo zwang er seine Kontrahenten stets über die volle Distanz.

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Konstante Form beim Titelverteidiger

Für Zverev verläuft das Tennisjahr 2026 bisher äußerst konstant. Bei den Australian Open, in Indian Wells, Miami und zuletzt auf dem Sand von Monte Carlo erreichte der Weltranglistendritte durchgängig das Halbfinale. Einzig die absoluten Spitzenkräfte Jannik Sinner und Carlos Alcaraz verhinderten in diesen engen Partien den Einzug ins Endspiel. Da Sinner und Alcaraz beim Turnier in München nicht antreten, geht der deutsche Favorit mit besten Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in das Event.

Leichte Verzögerung zum Auftakt

Zuschauer und Wettfreunde müssen sich jedoch etwas länger in Geduld üben. Ursprünglich war der erste Aufschlag für 12.10 Uhr angesetzt. Da das vorangegangene Match zwischen dem Brasilianer Joao Fonseca und Alejandro Tabilo hart umkämpft war und länger dauerte als geplant, haben die Veranstalter den Spielbeginn für Zverev und Kecmanovic auf etwa 13.00 Uhr verschoben.

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