Wimbledon-Finale: Michael Stich warnt Alexander Zverev vor großem Fehler
Nach der Finalpleite in Wimbledon gegen Jannik Sinner rät Tennis-Ikone Michael Stich Alexander Zverev zu einer Pause.
Alexander Zverev steht nach einer beeindruckenden Vorstellung beim ATP-Masters in Miami im Halbfinale. Der deutsche Olympiasieger besiegte den Argentinier Francisco Cerundolo in nur 65 Minuten deutlich mit 6:1 und 6:2. Damit kommt es in der Vorschlussrunde zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen mit dem Weltranglistenzweiten Jannik Sinner.
Gegen die Nummer 18 der Weltrangliste zeigte der Hamburger von Beginn an, wer der Herr auf dem Platz ist. Mit seinem offensiven Ansatz ließ er seinem Kontrahenten keine Entfaltungsmöglichkeiten und feierte den vierten Sieg in Serie gegen den Südamerikaner. Zverev zeigte sich nach der Partie hochzufrieden und betonte, dass seine taktischen Anpassungen Früchte tragen: Er habe das ganze Jahr über versucht, aggressiver zu agieren, was in diesem Match perfekt funktioniert habe.
Mit dem Halbfinaleinzug beim Masters-Turnier im US-Bundesstaat Florida hat der deutsche Spitzenspieler eine persönliche Bestmarke aufgestellt: Erstmals in seiner Karriere erreichte er in derselben Saison sowohl in Indian Wells als auch in Miami die Runde der letzten Vier. Nun wartet jedoch ein harter Brocken auf dem Weg ins Finale. Jannik Sinner, der seinerseits den US-Amerikaner Frances Tiafoe souverän mit 6:2 und 6:2 ausschaltete, gilt als formstärkster Spieler der Tour. Zverev hat gegen den Südtiroler noch eine Rechnung offen, nachdem er erst kürzlich im Halbfinale von Indian Wells klar in zwei Sätzen unterlag.
Der letzte im Turnier verbliebene deutsche Profi blickt der härtesten Prüfung respektvoll, aber optimistisch entgegen. In den vergangenen Monaten seien viele enge Partien zugunsten des Italieners ausgegangen, weshalb Zverev nun auf ein anderes Ergebnis hofft. Er sei körperlich in einer exzellenten Verfassung und bereit für den großen Kampf. Alle anderen deutschen Starter, darunter Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann und Tatjana Maria, mussten bereits in den ersten Runden die Koffer packen.
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