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Tennis-Superstar Carlos Alcaraz droht das bittere Aus bei den French Open in Paris (24. Mai bis 7. Juni). Der 22-jährige Spanier leidet weiterhin an einer hartnäckigen Verletzung und schließt einen Ausfall beim sportlichen Höhepunkt der Sandplatzsaison nicht mehr aus.

Entscheidende medizinische Tests in den kommenden Tagen

Der amtierende Weltranglistenzweite befindet sich nach wie vor in der Rehabilitation. Wie der Titelverteidiger von Roland Garros kürzlich bestätigte, steht die wichtigste Phase der Genesung unmittelbar bevor. Am Rande der Laureus Awards in Madrid, wo der Ausnahmeathlet als Weltsportler des Jahres ausgezeichnet wurde, erschien er mit einer markanten Schiene am rechten Unterarm. Die nächsten Untersuchungen sollen nun endgültige Klarheit über den Heilungsverlauf bringen und über die unmittelbare sportliche Zukunft auf der ATP-Tour entscheiden.

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Wettlauf gegen die Zeit für den Sandplatz-Spezialisten

Für den Iberer reiht sich derzeit ein sportlicher Rückschlag an den nächsten. Die wichtigen Vorbereitungsturniere in Barcelona und Madrid musste er wegen seiner Beschwerden bereits absagen, und auch ein Start beim anstehenden Masters in Rom gilt als höchst unwahrscheinlich. Damit schwinden die Chancen drastisch, rechtzeitig für das wichtigste Sandplatzturnier des Jahres in absolute Topform zu kommen.

Titelverteidigung in Roland Garros wackelt massiv

Ein Ausfall in der französischen Hauptstadt wäre ein herber Schlag für den siebenfachen Grand-Slam-Sieger. Im vergangenen Jahr krönte er sich dort nach einem epischen Finalkrimi gegen Jannik Sinner erstmals zum Champion der French Open. Seit der Saison 2022 hat das Ausnahmetalent in jedem Jahr mindestens ein Major-Turnier gewonnen. Trotz der aktuellen Ungewissheit versucht der Spanier, mental stark zu bleiben und blickt optimistisch auf die anstehenden Tests, auch wenn ihm die Tage des Wartens derzeit endlos vorkommen.

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