Alexander Zverev erreicht nach hartem Kampf das Wimbledon-Viertelfinale
Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat erstmals den Einzug in die Runde der letzten Acht von Wimbledon perfekt gemacht.
Während Alexander Zverev auf dem berühmtesten Rasen der Welt um den Einzug in sein erstes Halbfinale kämpft, sorgt auch der deutsche Tennis-Nachwuchs in London für Schlagzeilen. Bei den Junioren-Wettbewerben in Wimbledon zeigten die DTB-Talente in den vergangenen Tagen packende Matches, feierten faustdicke Überraschungen und erlebten namhafte Duelle.
Einer der größten Hoffnungsträger des Deutschen Tennis Bundes war Jamie Mackenzie. Der an Position zwei gesetzte Nachwuchsspieler kämpfte sich am Dienstag in einem wahren Kraftakt gegen den Briten Mark Ceban ins Achtelfinale. Nach einem engen 7:6 im ersten Satz verlor der Deutsche kurzzeitig den Faden und gab den zweiten Durchgang mit 3:6 ab. Im entscheidenden Satz musste sich die Tennishoffnung zwischenzeitlich behandeln lassen, bewies in der Crunchtime aber Nervenstärke und sicherte sich das Match mit 6:4.
In der Runde der letzten 16 wartete am Mittwoch dann ein besonders klangvoller Name auf den Nachwuchsspieler. Cruz Hewitt, Sohn des ehemaligen Weltranglistenersten und Wimbledon-Siegers von 2002 Lleyton Hewitt, erwies sich jedoch als zu hohe Hürde. Der Australier servierte herausragend, ließ im gesamten Match kein einziges Break zu und besiegte den Deutschen nach rund 70 Minuten souverän mit 6:3 und 6:4.
Deutlich besser lief es für Vincent Reisach, der auf dem Rasen über sich hinauswuchs. Der 17-Jährige feierte eine echte Überraschung und rang den an Position zwölf gesetzten US-Amerikaner Andrew Johnson in einer knapp dreistündigen Nervenschlacht nieder. Mit 7:6, 6:7 und 7:6 buchte das talentierte Kraftpaket das Ticket für das Achtelfinale. Dort wartet nun der an Position acht gesetzte Kasache Zangar Nurlanuly auf den Deutschen.
Auch bei den Juniorinnen gab es aus deutscher Sicht Grund zur Freude. Ida Wobker, die im Einzel nach einem unglücklichen Schlägerwurf noch hart bestraft und disqualifiziert worden war, rehabilitierte sich im Doppel. An der Seite der Tschechin Denisa Zoldakova ließ sie dem Duo Barbara Kostecka und Mariia Makarova beim 6:0 und 7:6 kaum eine Chance. Ebenfalls in der Runde der letzten 16 steht Mariella Thamm, die gemeinsam mit ihrer russischen Partnerin Ekaterina Dotsenko das starke Abschneiden der deutschen Doppel-Spezialistinnen abrundet.
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