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Jannik Sinner sorgt wenige Wochen vor dem Start der US Open für medizinisches Rätselraten. Der 23-jährige Italiener hat sich in Turin und Mailand kurzfristigen ärztlichen Untersuchungen unterzogen, bevor er in Kürze die Reise zu den anstehenden Turnieren in den USA antreten wird.

Kurzfristige Checks in Turin und Mailand

Übereinstimmenden italienischen Medienberichten zufolge steuerte der Tennis-Superstar zunächst das J-Medical-Zentrum in Turin an. Im Anschluss reiste der Südtiroler in eine Mailänder Privatklinik weiter. Brisantes Detail am Rande: Laut dem Journalisten Gabriele Parpiglia beorderte das Team des Spielers eigens dessen vertrauten Physiotherapeuten vorzeitig aus dem Urlaub zurück.

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Es habe sich um einen kurzfristig angesetzten Termin für eine wichtige Untersuchung gehandelt, wie Parpiglia berichtet. Konkrete Details zu möglichen körperlichen Beschwerden dringen bislang jedoch nicht an die Öffentlichkeit.

Sorge um die Verfassung des Favoriten

Für aufmerksame Beobachter wecken die aktuellen Arztbesuche unschöne Erinnerungen. Bereits nach seinem Kollaps und der überraschenden Niederlage gegen Juan Manuel Cerundolo bei den French Open kämpfte der Italiener sichtlich mit seiner Physis. Zwar brachten umfassende Checks im Anschluss keine gravierenden Probleme zutage und Sinner meldete sich mit einer erfolgreichen Titelverteidigung in Wimbledon zurück, doch seine jüngste Absage für die Canadian Open ließ erneut Fragen aufkommen.

Wettlauf gegen die Zeit bis New York

Mit Blick auf das finale Grand-Slam-Turnier des Jahres entpuppt sich die Situation als hochgradig brisant. Die US Open beginnen am 30. August, viel Zeit zur Regeneration bleibt dem klaren Topfavoriten auf den Titel in Flushing Meadows also nicht mehr.

Ob die aktuellen Besuche bei den Medizinern reine Vorsichtsmaßnahmen sind oder tatsächlich ein handfestes Problem vorliegt, wird sich wohl erst in den kommenden Tagen zeigen. Die internationale Konkurrenz dürfte die gesundheitliche Entwicklung des Dominators jedenfalls genau beobachten.

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