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Zwei Wochen vor dem Start der US Open in New York herrscht im Herren-Tennis große Ungewissheit. Während Carlos Alcaraz und der Weltranglistenerste Jannik Sinner mit hartnäckigen Verletzungen kämpfen und um ihre Teilnahme bangen, sucht Alexander Zverev nach seiner Pause dringend nach seinem Rhythmus. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres gleicht damit einer absoluten Wundertüte.

Carlos Alcaraz: Handgelenksverletzung bedroht US-Open-Start

Der spanische Weltranglisten-Zweite durchlebt aktuell die schwerste Phase seiner noch jungen Karriere. Seit mittlerweile vier Monaten hat der amtierende Australian-Open-Sieger kein Match mehr bestritten. Eine hartnäckige Verletzung am Handgelenk zwang ihn bereits, die Turniere in Paris und Wimbledon abzusagen. Nun droht auch das bittere Aus für das dritte Major in Serie.

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Obwohl sich der Iberer nach eigenen Aussagen auf dem Weg der Besserung befindet, musste er zuletzt auch seine Teilnahme an der wichtigen Generalprobe in Cincinnati absagen. Die andauernde Zwangspause weckt in der Szene unweigerlich böse Erinnerungen an das Schicksal von Dominic Thiem, dessen Laufbahn nach einer ähnlichen Blessur am Handgelenk einen dramatischen Knick erlebte. Spekulationen des italienischen Tennisverbands über eine mögliche mentale Krise des 21-Jährigen verstärken die Sorgen der Fans zusätzlich.

Sinner ohne Matchpraxis, Zverev im Formtief

Auch der Branchenprimus Jannik Sinner reist mit gewaltigen Fragezeichen zum letzten Highlight der Saison. Der Südtiroler plagt sich mit Kniebeschwerden herum und verpasste zuletzt die entscheidenden Vorbereitungsturniere in Montreal und Cincinnati. Damit wird der Weltranglistenerste komplett ohne Vorbereitung auf Hartplatz in Flushing Meadows antreten müssen.

Die Situation bei Alexander Zverev stellt sich gänzlich anders dar, ist sportlich aber kaum weniger brisant. Der Deutsche feierte in dieser Saison zwar den French-Open-Titel und erreichte das Wimbledon-Finale, scheint aber nach einer kurzen Auszeit völlig aus dem Tritt geraten zu sein. Bei seiner Rückkehr auf den Platz in Montreal kassierte er eine bittere Niederlage und lieferte laut eigener Aussage sein schlechtestes Spiel der gesamten Saison ab. Für Tennis-Fans und Wettfreunde machen diese unberechenbaren Vorzeichen die kommenden US Open so spannend und unvorhersehbar wie schon lange nicht mehr.

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