Alexander Zverev genießt Wimbledon-Außenseiterrolle nach French-Open-Druck
Alexander Zverev schätzt in Wimbledon seine Außenseiterrolle, nachdem ihn der extreme Druck in Paris mental belastet hat.
Novak Djokovic hat vier Tage vor dem Start der French Open einen Trainerwechsel vollzogen. Der serbische Tennis-Gigant wird ab sofort von seinem ehemaligen Davis-Cup-Teamkollegen Viktor Troicki betreut. Die Verpflichtung gab der Rekordchampion über Instagram bekannt.
Mit Viktor Troicki holt sich Djokovic einen engen Vertrauten in sein Team. „Willkommen mein Freund, Teamkollege und jetzt Trainer“, kommentierte der Ausnahmeathlet ein gemeinsames Foto auf Social Media. Die beiden Serben verbindet eine lange und erfolgreiche Historie: Bereits im Jahr 2010 feierten sie Seite an Seite den prestigeträchtigen Gewinn des Davis Cups für ihr Heimatland.
Der 40-jährige Troicki, der seine eigene aktive Laufbahn im Juni 2021 beendete und insgesamt fünfmal das Achtelfinale eines Major-Turniers erreichte, bringt zudem wichtige Führungserfahrung als aktueller Kapitän der serbischen Davis-Cup-Auswahl mit in die neue Partnerschaft.
Für den 38-jährigen Serben ist es nicht der erste namhafte Wechsel in jüngster Vergangenheit. Erst Anfang 2025 hatte Djokovic für großes Aufsehen gesorgt, als er seinen langjährigen Rivalen Andy Murray als Coach engagierte. Diese prominente Zusammenarbeit endete jedoch bereits nach sechs Monaten. Zuletzt wurde der Grand-Slam-Rekordsieger in einer Übergangsphase von seinem Landsmann Boris Bosnjakovic betreut.
Der Fokus des neuen Duos liegt nun voll und ganz auf dem ersehnten 25. Grand-Slam-Titel. Die Vorzeichen für die anstehenden Highlights auf der Tour stehen dabei durchaus günstig: Durch die verletzungsbedingte Absage des spanischen Top-Spielers Carlos Alcaraz ergeben sich sowohl bei den French Open in Paris als auch beim Rasenklassiker in Wimbledon neue Chancen für die verbliebene Elite. Djokovic, der seinen Turnierkalender mittlerweile bewusst reduziert hat und fast ausschließlich bei den vier Majors antritt, wittert in dieser Konstellation seine große Möglichkeit, die Tennis-Historie weiter umzuschreiben.
Alexander Zverev schätzt in Wimbledon seine Außenseiterrolle, nachdem ihn der extreme Druck in Paris mental belastet hat.
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