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Serena Williams hat sich nach fast vier Jahren Pause eindrucksvoll auf der großen Tennis-Bühne zurückgemeldet. Die 44-jährige US-Amerikanerin gewann am Dienstag an der Seite der Kanadierin Victoria Mboko ihr Auftaktmatch in der Doppel-Konkurrenz des Londoner Queen's Club.

Überraschungscoup gegen gesetztes Duo

Ihr letztes offizielles Match bestritt die 23-fache Grand-Slam-Siegerin im September 2022 bei den US Open. Von fehlender Spielpraxis war auf dem Londoner Rasen jedoch wenig zu spüren. Das neu formierte Duo Williams und Mboko schaltete die an Position drei gesetzte Paarung Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) in zwei Sätzen mit 7:6 (7:2) und 6:2 aus.

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Den Grund für ihre Rückkehr mit einer Wildcard erklärte die Ausnahmesportlerin mit gewohntem Humor. Sie habe nichts Besseres zu tun gehabt und sei es leid gewesen, nur zu Hause herumzusitzen. Der Queen's Club sei für sie der perfekte Ort, um ein neues Kapitel aufzuschlagen, da sie auf Rasen die bedeutendsten Momente ihrer Karriere erlebt habe.

Generationen-Doppel harmoniert auf Anhieb

Besonders bemerkenswert ist die Konstellation an der Seite von Victoria Mboko. Die Kanadierin ist ganze 25 Jahre jünger als die langjährige Weltranglistenerste. Trotz des enormen Altersunterschieds griff die Abstimmung auf dem Platz sofort ineinander. Es habe extrem viel Spaß gemacht und sich völlig natürlich angefühlt, mit der jungen Partnerin anzutreten, betonte die zweifache Mutter nach dem umjubelten Auftaktsieg.

Wimbledon im Visier der Tennis-Legende

Das erfolgreiche Match in London markiert den Auftakt einer kleinen Rasen-Tournee. Bereits in der kommenden Woche plant die US-Amerikanerin, sich beim WTA-Turnier in Berlin zu präsentieren. Beide Stationen dienen als gezielte Vorbereitung auf den absoluten Höhepunkt der Rasensaison: Wimbledon. Es gilt in Tenniskreisen als äußerst wahrscheinlich, dass die siebenfache Einzel-Siegerin Ende Juni auch an der legendären Church Road aufschlagen wird.

Mit insgesamt 73 WTA-Titeln und 319 Wochen an der Spitze der Weltrangliste zählt die Rückkehrerin für Experten und Fans weiterhin zur absoluten Elite der Tennisgeschichte – auch wenn der australischen Ikone Margaret Court historisch gesehen noch ein Major-Triumph mehr gelang.

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