Laura Siegemund erreicht French-Open-Halbfinale im Mixed-Doppel
Laura Siegemund und Edouard Roger-Vasselin stehen nach einem starken Auftritt im Mixed-Halbfinale der French Open.
Titelverteidigerin Tatjana Maria hat beim WTA-Turnier im Londoner Queen's Club einen perfekten Start hingelegt. Die 38-jährige Deutsche besiegte am Dienstag in der ersten Runde des traditionsreichen Rasenklassikers die Griechin Maria Sakkari souverän mit 6:3 und 6:3 und zog damit ungefährdet in die nächste Runde ein.
Im Vorjahr feierte die zweifache Mutter aus Bad Saulgau an gleicher Stelle sensationell den größten Titel ihrer Karriere. Trotz dieses Erfolgs blieb der aktuellen Weltranglisten-52. in diesem Jahr eine Wildcard der Veranstalter verwehrt. Ein Umstand, den ihr Ehemann und Trainer Charles-Édouard Maria in der britischen Presse scharfritisierte, da den Spielerinnen zu wenig Unterstützung zuteilwerde. Die Rasenexpertin gab die Antwort jedoch dort, wo es zählt: auf dem Platz. Sie kämpfte sich mit zwei überzeugenden Siegen durch die Qualifikation und knüpfte im Hauptfeld nahtlos an ihre Bestform an. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Die Unterstützung war so fantastisch, freute sich die Wimbledon-Halbfinalistin von 2022 nach ihrem Auftaktsieg. Für sie geht es in den kommenden Wochen um enorm wichtige Weltranglistenpunkte, um einen Absturz im Ranking zu vermeiden.
In der Runde der letzten 16 steht der routinierten Deutschen am Mittwoch nun eine absolute Mammutaufgabe bevor. Sie trifft auf die an Position eins gesetzte Kasachin Jelena Rybakina. Die Weltranglistenzweite und amtierende Australian-Open-Siegerin geht als klare Favoritin in das Duell. Doch die direkten Erinnerungen dürften der Titelverteidigerin reichlich Mut machen: Bereits im vergangenen Jahr trafen die beiden in London aufeinander. Damals behielt die formstarke Deutsche völlig überraschend in zwei Sätzen die Oberhand.
Neben der Titelverteidigerin darf auch Laura Siegemund auf ein erfolgreiches Turnier hoffen. Sie qualifizierte sich kurz vor dem Ende der Maria-Partie mit einer hochkonzentrierten Leistung und einem 6:2, 6:3-Erfolg über die Britin Francesca Jones ebenfalls für das Achtelfinale. Dort wartet mit der an Nummer zwei gesetzten US-Amerikanerin Amanda Anisimova nun jedoch ein echter Prüfstein auf die Deutsche.
Ein frühes Aus musste hingegen Tamara Korpatsch hinnehmen. Die Spielerin, die bei den French Open in Paris noch mit dem Einzug in die dritte Runde glänzen konnte, fand nicht zu ihrem Rhythmus. Sie unterlag beim Parallelturnier im niederländischen s'Hertogenbosch der Rumänin Elena-Gabriela Ruse knapp mit 4:6 und 6:7.
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