Alexander Zverev gewinnt French Open und will noch zehn Jahre spielen
Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open plant Alexander Zverev noch zehn Jahre auf der Tour zu spielen.
Die Veranstalter des prestigeträchtigen Rasenklassikers in Wimbledon haben einen signifikanten Anstieg der Prämien bekannt gegeben. Wenn ab dem 29. Juni an der Church Road die Bälle fliegen, spielen Alexander Zverev und die restliche Weltelite des Tennis um eine Rekordsumme von umgerechnet 74,3 Millionen Euro. Das entspricht einer massiven Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Wer am Ende des traditionsreichen Grand-Slam-Turniers die Trophäe in die Höhe stemmt, darf sich nicht nur über sportlichen Ruhm freuen. Die Sieger der Einzelkonkurrenzen kassieren jeweils ein üppiges Preisgeld von umgerechnet 4,17 Millionen Euro. Deborah Jevans, die Vorsitzende des All England Lawn Tennis Club, betonte die Notwendigkeit dieser Anpassung. Es sei für die Verantwortlichen selbstverständlich, dass die Aktiven weiterhin am finanziellen Wachstum des Turniers teilhaben, betonte die Funktionärin.
Dieser finanzielle Geldregen kommt für die Tennis-Stars zur rechten Zeit. Zuletzt brodelte es gewaltig zwischen den Profis der ATP- und WTA-Tour und den Grand-Slam-Ausrichtern. Bereits im April hatten namhafte Spieler in einem gemeinsamen Schreiben eine Beteiligung von 22 Prozent an den Gesamteinnahmen der vier Majors (Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open) gefordert.
Als beim Höhepunkt der europäischen Sandplatzsaison in Paris ein Preisgeld von 61,7 Millionen Euro ausgerufen wurde, gingen die Athleten auf die Barrikaden und verkürzten aus Protest ihre Medienauftritte vor dem Turnierstart auf ein Minimum von 15 Minuten. Mit dem neuen Finanzpaket aus London dürfte sich die angespannte Lage nun zumindest auf dem englischen Rasen spürbar beruhigen.
Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open plant Alexander Zverev noch zehn Jahre auf der Tour zu spielen.
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