Sechs Niederlagen in Serie: Schröder und die Kings tief in der Krise
Schröder mit unauffälligem Abend im Big Apple Auch das jüngste Gastspiel bei den New York Knicks brachte keine Wende. Drei...
Für Dennis Schröder und seine Familie heißt es nach dem kurzen Gastspiel bei den Sacramento Kings, bei denen er vor der Saison einen Dreijahresvertrag über rund 45 Millionen Dollar unterschrieben hatte, erneut Koffer packen, Umzugswagen beladen und eine neue Bleibe in der vorübergehenden NBA-Heimat suchen. Der Wechsel ist Teil eines Deals zwischen drei Franchises: Cleveland erhält Schröder und Keon Ellis, Sacramento bekommt De’Andre Hunter. Zudem sind die Chicago Bulls involviert, die Big Man Dario Šarić sowie zwei Zweitrunden-Draft-Picks übernehmen.
Für Schröder ist Cleveland bereits die elfte Station seiner NBA-Karriere. Ligaweit haben nur wenige Spieler noch häufiger den Klub gewechselt. Trevor Ariza wurde im Laufe seiner Karriere sogar elfmal getradet, den Rekord für die meisten unterschiedlichen Teams hält Ish Smith, der für 13 NBA-Franchises auflief.
Der Trade ist die Folge einer anhaltenden sportlichen Krise in Sacramento. Mit zwölf Siegen und 39 Niederlagen stehen die Kings am Tabellenende der Western Conference, die Playoffs sind längst außer Reichweite. Stattdessen rückten zuletzt Neuaufbau und die Trade Deadline am 5. Februar in den Fokus.
Dabei hatte Schröder nach seiner drei Spiele umfassenden Suspendierung durchaus Akzente gesetzt. In den Partien gegen Toronto, Cleveland und Detroit übernahm der Braunschweiger phasenweise Verantwortung im Spielaufbau. An den Ergebnissen änderte das jedoch wenig – auch diese Spiele gingen verloren.
Die Sperre ging auf einen Zwischenfall mit Luka Dončić zurück, bei dem Schröder versucht haben soll, den slowenischen Superstar nach einem Spiel gegen die Lakers anzugreifen. Der Vorfall sorgte ligaweit für Aufmerksamkeit.
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Nach dem EM-Titel 2025 war Schröder bei den Kings eigentlich als Starting Point Guard eingeplant. Tatsächlich stand er jedoch nur 14 von 40 Spielen in der Anfangsformation. In durchschnittlich rund 26 Minuten Einsatzzeit kam der deutsche Spielmacher auf 12,8 Punkte, 5,3 Assists und 3,1 Rebounds pro Partie bei einer Feldwurfquote von etwa 40 Prozent.
In Cleveland trifft Schröder auf ein Team auf Playoff-Kurs mit einer 29–21-Bilanz. Geplant ist der Deutsche als erfahrener Veteran-Guard, der Energie von der Bank bringt und Darius Garland, den aktuell verletzten Starting Guard der Cavaliers, der aber voraussichtlich bald zurückkehrt, entlasten soll.
Ein weiterer Wechsel kam für Schröder nicht überraschend. „Ich nehme das professionell. Ich bin jetzt 13 Jahre hier, kenne das natürlich und werde, egal wo es ist, immer das Gleiche versuchen zu leisten“, sagte der Welt- und Europameister zuletzt im Interview mit Sky. Trades gehörten zum Geschäft.
Der Schritt zu den Cavaliers bedeutet für Schröder sportlich vor allem eines: Er kann sich in einem ambitionierten Team neu positionieren und wieder um die Playoffs spielen.
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