DEB trennt sich von Harold Kreis: Aus für Eishockey-Bundestrainer
Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis verlässt das DEB-Team nach enttäuschenden Turnieren offenbar vorzeitig.
Der langjährige Nationaltorhüter und Olympia-Silbermedaillengewinner Danny aus den Birken beendet im Alter von 41 Jahren seine Profikarriere. Das gab der erfahrene Goalie am Donnerstag über ein Video in den sozialen Netzwerken offiziell bekannt.
Mit einem bewegenden Beitrag wandte sich der Ex-Nationaltorhüter an seine Fans und Begleiter. Heute sei der Tag gekommen, an dem er offiziell seine Karriere als Eishockey-Profi beende, erklärte er auf Instagram. Beim Rückblick auf seine lange Laufbahn stehe vor allem die Dankbarkeit für die unzähligen Momente auf und neben dem Eis im Vordergrund. Der Sport habe ihm unglaublich viel gegeben und werde stets ein Teil von ihm bleiben.
Die Vita des Schlussmanns ist gespickt mit herausragenden Erfolgen. Sein unbestrittener Höhepunkt auf internationalem Parkett war das sensationelle Erreichen der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang mit der deutschen Nationalmannschaft. Doch auch auf nationaler Ebene dominierte der Schlussmann jahrelang das Geschehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
Mit Red Bull München feierte er insgesamt vier deutsche Meisterschaften und prägte eine überaus erfolgreiche Ära des Clubs. In der vergangenen Spielzeit war er zuletzt für die Krefeld Pinguine aktiv.
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) reagierte prompt auf die Ankündigung und würdigte die Verdienste des Routiniers. Der Verband sprach vom Ende einer Ära und lobte die außergewöhnliche Karriere des 41-Jährigen. Mit seiner Ruhe, seinem enormen Ehrgeiz und seiner Verlässlichkeit sei er über viele Jahre hinweg ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaften gewesen.
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