Alex Ovechkin erzielt 1000. NHL-Tor für die Washington Capitals
Alex Ovechkin hat bei der Overtime-Niederlage der Washington Capitals das 1000. Tor seiner NHL-Karriere erzielt.
Die Eishockey-Welt blickt gespannt nach Nordamerika: Der Vertrag von Alex Ovechkin bei den Washington Capitals läuft aus. Zwar tendiert der 40-jährige russische Superstar dazu, noch eine 22. NHL-Saison dranzuhängen, doch eine offizielle Bestätigung steht weiterhin aus. Das Franchise aus der US-Hauptstadt rüstet sich derweil für alle Eventualitäten.
Die Washington Capitals lassen ihrem langjährigen Franchise-Gesicht alle Zeit der Welt. General Manager Chris Patrick betonte auf einer Pressekonferenz zum Saisonabschluss, dass man auf jedes Szenario vorbereitet sei. „Wir geben ihm etwas Zeit, um sich ein wenig von der Saison zu erholen, die Dinge zu überdenken und mit seiner Familie zu sprechen“, erklärte Patrick. Die Klubführung wolle den Ausnahmekönner bedingungslos unterstützen. Ziel sei es, einen klaren Plan zu erarbeiten – unabhängig davon, ob dieser letztlich mit oder ohne den Star-Stürmer stattfindet.
Als zeitlicher Orientierungspunkt für eine Entscheidung wurde der NHL-Draft am 26. Juni ausgegeben. Druck wird jedoch keinesfalls aufgebaut. Laut dem General Manager habe sich der Routinier nach knapp zwei Jahrzehnten in der Liga das Recht verdient, den Prozess komplett nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Ein endgültiger Rücktritt des Stanley-Cup-Siegers von 2018 gilt in Liga-Kreisen derzeit als unwahrscheinlich. Bereits nach dem letzten Saisonspiel gegen die Columbus Blue Jackets (2:1) hatte der Angreifer durchblicken lassen, dass er noch nicht ans Aufhören denkt: „Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich sicher, dass das noch nicht mein letztes Spiel war.“
Sollte der Torjäger seine Schlittschuhe noch nicht an den Nagel hängen, wird er dies definitiv im Trikot der Caps tun. Ein Wechsel zu einer anderen Franchise am Ende seiner Laufbahn schloss der Nummer-1-Pick aus dem Jahr 2004 kategorisch aus. Seit 2010 führt er das Team als Kapitän an und gilt als absolute Identifikationsfigur, die unermüdlich den ewigen NHL-Torrekord jagt.
Ein Abschied würde nicht nur sportlich, sondern auch menschlich tiefe Spuren in Washington hinterlassen. Brian MacLellan, President of Hockey Operations, fand deutliche Worte für die Bedeutung des Stürmers: „Seine Präsenz ist enorm.“ Ein Abgang würde sowohl hinsichtlich seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit als auch seiner unbestrittenen Führungsqualitäten eine gewaltige Lücke in die Kabine reißen. Nun hoffen die Fans der Capitals, dass ihr Kapitän für mindestens ein weiteres Jahr auf das Eis zurückkehrt.
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