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Antonio Conte hat seinen Rücktritt als Cheftrainer der SSC Neapel verkündet. Auf der Pressekonferenz nach dem 1:0-Heimsieg gegen Udinese Calcio am letzten Spieltag der Serie A machte der 56-Jährige seinen Abschied offiziell, obwohl sein Arbeitspapier ursprünglich noch bis 2027 gültig war.

Emotionaler Abschied nach dem Vizemeister-Titel

Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg gegen Udinese sicherte der Traditionsklub aus Kampanien am finalen Spieltag mit 76 Punkten den zweiten Tabellenplatz ab. Den entscheidenden Treffer des Tages erzielte Rasmus Hojlund in der 24. Minute. Nach dem Schlusspfiff genoss der scheidende Erfolgscoach einen langen, emotionalen Abschied von den Rängen des altehrwürdigen Diego-Armando-Maradona-Stadions.

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Seine Entscheidung zum Rücktritt reifte jedoch nicht erst am letzten Spieltag. Conte erklärte auf der anschließenden Pressekonferenz: Es war mir eine Ehre, einen so prestigeträchtigen Verein wie die SSC Neapel zu trainieren. Ich habe dem Präsidenten meine Entscheidung vor einigen Wochen mitgeteilt. Dieser habe zwar versucht, ihm bis zum Saisonende die Tür für einen Verbleib offenzuhalten, doch der Entschluss des Italieners stand unumstößlich fest.

Rückkehr zur Squadra Azzurra als Favorit?

Mit dem Abgang endet eine überaus erfolgreiche kurze Ära. Unter der Regie des Taktikfuchses feierte Napoli im Jahr 2025 den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der Ex-Neapel-Coach eine alte Liebe neu entfachen könnte. Laut italienischen Medienberichten gilt er als absoluter Top-Favorit auf den vakanten Posten des Nationaltrainers.

Die Squadra Azzurra durchlebt aktuell stürmische Zeiten. Nachdem sich das Team im März zum dritten Mal in Folge nicht für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte, zog der Verband die Reißleine und entließ Trainer Gennaro Gattuso. Da Conte die italienische Auswahl bereits zwischen 2014 und 2016 höchst erfolgreich an der Seitenlinie betreute, ruhen die Hoffnungen der Tifosi nun auf einem Comeback des bewährten Meistermachers.

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