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Bayer Leverkusen treibt die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Cheftrainer Kasper Hjulmand intensiv voran. Nach personellen Rückschlägen auf dem Transfermarkt rückt nun offenbar ein bislang völlig unbekannter Überraschungskandidat in den Fokus von Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. Der als Favorit gehandelte Oliver Glasner weckt intern derweil Zweifel, während andere Wunschlösungen kurz vor einem Engagement im Ausland stehen.

Rückschläge für Rolfes: Iraola vor Wechsel zum FC Liverpool

Der Druck auf Leverkusens Sportchef Simon Rolfes wächst enorm. Nach den jüngsten sportlichen Fehlschlägen mit Erik ten Hag und Kasper Hjulmand muss der nächste Schuss auf der Trainerbank zwingend sitzen. Dabei lief bei der Werkself zuletzt wenig nach Plan: Mit dem vormaligen Wunschkandidaten Andoni Iraola war sich der Bundesligist dem Vernehmen nach bereits weitgehend einig. Doch dann durchkreuzte der FC Liverpool die Pläne der Rheinländer. Weil Teammanager Arne Slot die Reds verlässt, sucht der englische Topklub ebenfalls einen neuen starken Mann für die Seitenlinie – und hat offenbar Iraola ins Visier genommen. In Leverkusen rechnet man fest mit einer offiziellen Absage des Spaniers.

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Auch eine weitere Option hat sich mittlerweile zerschlagen. Filipe Luis, der ebenfalls auf der Liste des Traditionsklubs stand, zieht es vor, bei der AS Monaco in der französischen Ligue 1 anzuheuern.

Zweifel an Oliver Glasner: AC Mailand bringt sich in Stellung

Durch die Absagen rückt unweigerlich Oliver Glasner wieder ins Rampenlicht. Der 51-jährige Österreicher verlässt Crystal Palace aus der englischen Premier League und gilt als logische Option. Doch innerhalb der Leverkusener Führungsetage gibt es Bedenken. Zwar sind die fachlichen Qualitäten des ehemaligen Frankfurter Erfolgscoachs unbestritten, an seiner Persönlichkeit und der Passung zur Vereinsphilosophie sollen die Bosse jedoch zweifeln. Eine schnelle Einigung wird Rolfes daher nicht forcieren.

Glasner selbst muss ohnehin nicht auf ein Angebot aus Leverkusen warten. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, bietet sich dem Fußballlehrer eine hochattraktive Alternative bei der AC Mailand. Dort soll sein Landsmann Ralf Rangnick nach der kommenden Weltmeisterschaft das Amt des Sportdirektors übernehmen. Der Noch-Nationalcoach Österreichs setzt sich demnach intern stark für eine Verpflichtung Glasners ein. Bereits am Dienstag soll ein richtungsweisendes Treffen zwischen Glasner und den Rossoneri stattfinden.

Mister X: Bahnt sich eine Überraschung bei der Werkself an?

Während die bekannten Namen wegbrechen oder intern kritisch beäugt werden, bereitet Bayer Leverkusen im Hintergrund offenbar einen echten Coup vor. Laut Informationen des kicker gibt es mindestens zwei finale Kandidaten für den Trainerposten. Einer davon ist ein Coach, der in der Öffentlichkeit bislang noch mit keinem Wort mit Leverkusen in Verbindung gebracht wurde. Wer dieser Mister X ist, hält die Chefetage derzeit noch streng geheim. Klar ist nur: Die Trainersuche unter dem Bayer-Kreuz bleibt hochspannend.

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